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Etwas Warmes für den Hund: Hundepullover stricken

Mittlerweile sieht man immer mehr Hunde, die mit Kleidungsstücken ausgestattet sind. Wer ein einzigartiges Modell möchte, kann einen Hundepullover selbst stricken. Dafür ist jedoch etwas Übung erforderlich.

hundepullover stricken
© Willee Cole - Fotolia.com
Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Sie werden vor allem wegen ihres offenen Wesens, ihrer Treue und ihrer Lebhaftigkeit geschätzt. Mittlerweile sieht man häufig Hunde, denen Hundepullover angezogen wurden. Dies hat unterschiedliche Ursachen. Ein Hundepullover kann als Witterungsschutz dienen, vor allem bei Hunderassen, die infolge der Züchtung nicht mehr über ein Haarkleid verfügen, das den Körper umfassend gegen Kälte und vor UV-Strahlung schützt. Der Einsatz eines Hundepullovers kann auch medizinische Gründe haben. Wenn z. B. ein Hund am Rumpf eine postoperative Wunde aufweist, ist es ratsam, diese durch einen Pullover zu schützen. Auf diese Weise kann man verhindern, dass der Hund die Wunde benagt und dadurch die Heilung erheblich erschwert oder gar verhindert. In solch einem Fall ist der Pullover für Hunde auch eine sinnvolle Alternative zum unbequemen Halskragen in Trichterfom. Des Weiteren kann ein Hundepullover auch als modisches Accessoire eingesetzt werden. Dies ist vor allem in der Welt der Stars und Sternchen verbreitet, dort wird ein kleiner Hund mit interessanten Kleidungsstücken oftmals als Statussymbol angesehen.

Es gibt zahlreiche Unternehmen, die Mode für Hunde anbieten. Die Palette reicht von Pullovern mit Leuchtstreifen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr bis zu Modellen aus rosafarbenem Leder mit Federbesatz. Man kann Hundepullover auch selbst stricken, dafür sollte man jedoch über Erfahrungen im Bereich dieser Handarbeit verfügen. Vor Beginn muss man sich die Vorgehensweise überlegen: Welche Form soll der Pullover haben? Und wie kann man dies in Maschen umsetzen? Es ist empfehlenswert, den Hundepullover mithilfe der Rundstrick-Methode herzustellen. Dazu werden nicht nur zwei Stricknadeln benötigt, sondern ein sogenanntes Nadelspiel. Dies besteht aus fünf identischen Nadeln. Beim Rundstricken werden vier Nadeln eingesetzt und es entsteht ein gestrickter Schlauch. Mit der fünften Nadel werden an jeweils einer Nadel die Maschen gestrickt. Auf diese Weise kann man einen Schlauch stricken, der den Rumpf des Hundes bedeckt. Man muss jedoch auch beachten, dass der Schlauch zwei Löcher für die Vorderbeine des Hundes enthalten muss. Wie viele Maschen für den Hundepullover benötigt werden, hängt von der Größe des Hundes, der Stärke des Garnes und der Stärke der Stricknadeln ab. Auch die Art der Maschen entscheidet über deren Anzahl. Man kann durchgehend rechte oder linke Maschen stricken, um glatte Flächen zu erhalten. Wenn abwechselnd zwei rechte und zwei linke Maschen gestrickt werden, entsteht ein Gewebe, das elastisch ist und sich flexibel an die Formen des Hundes anpasst. Vor allem diese Art ist für das Strickes eines Hundepullovers gut geeignet. Es ist unumgänglich, zu Beginn der Handarbeit eine Maschenprobe anzufertigen, um das Gewebe zu prüfen.

Ein wesentlicher Punkt beim Stricken eines Hundepullovers ist die Auswahl des Materials. Reine Schafwolle ist nicht geeignet, da sie nicht bei hohen Temperaturen waschbar ist. Dies ist jedoch notwendig, da der Pullover durch das Tragen verschmutzt wird. Vor allem bei Rüden besteht die Gefahr, dass das Kleidungsstück durch Urin verunreinigt wird. Aus diesem Grund sollte man ein Material wählen, das ohne Probleme häufig gewaschen werden kann wie z. B. Baumwolle oder Polyester.

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