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Norwegische Waldkatzen sind große, imposante Samtpfoten, die sich durch ein buschiges, dichtes Fell auszeichnen. Ihr Körper ist muskulös gebaut und in den kalten Monaten von einem dicken Winterfell bedeckt, das es den Norwegern auch bei 30 Grad Minus erlaubt, sich mühelos im Freien aufhalten zu können. Norwegische Waldkatzen sind als Zauber- und Trollkatzen in zahlreichen nordischen Märchen vertreten und haben sich als ehemals europäische Kurzhaarkatzen den rauen Witterungsbedingungen in Skandinavien angepasst. Die beeindruckenden Samtpfoten trotzen mit ihrem dichten Fell der Kälte und sind echte Meister im Klettern, die in einer Spirallinie mühelos am Baum herunterklettern können.
Auch wenn die Norweger mit ihrem buschigen Fell und ihrer großen Statur der Hauskatze nur noch wenig ähnlich sehen, stammen sie direkt von der europäischen Hauskatze ab. Im Gegensatz zu anderen Halblanghaarkatzen, wie der Ragdoll, sind die Norweger echte Naturgeschöpfe, die nicht künstlich gezüchtet wurden. Durch ihre natürliche Entwicklung treten bei ihnen nur selten Krankheiten und gesundheitliche Beeinträchtigungen in Folge der Zucht auf, wie sie bei anderen Katzenrassen heute leider sehr häufig vorkommen. Die Norwegische Waldkatze bekommt kräftigen, in den meisten Fällen kerngesunden Nachwuchs, der sich schnell entwickelt und zu lebhaften Samtpfötchen heranwächst.

Trotz ihrer direkten Abstammung aus der rauen Natur Skandinaviens zeigt die Norwegische Waldkatze kein wildes, ungestümes Verhalten, wenn sie als Stubentiger gehalten wird. Sie haben ein sehr sanftes Wesen und sind verspielte Gesellen, die „ihrem“ Menschen treu ergeben sind. Norweger sind zudem ideale Mitglieder für Haushalte, in denen mehrere Katzen leben – sie freunden sich schnell mit anderen Katzen an und akzeptieren Konkurrenz in ihrem Revier.
Katzenliebhaber, die dem Charme der Norweger erlegen sind und sich eine Norwegische Waldkatze zulegen möchten, sollten ihrem neuen Stubentiger ausreichend Platz und Klettermöglichkeiten bereitstellen. Im Garten tollen die Norweger zudem gern auf Bäumen herum und nutzen alle erdenklichen Gelegenheiten für ihre Kletter-Leidenschaft. Über vertrauenswürdige Züchter informieren zum Beispiel Interessengemeinschaften für Norwegische Waldkatzen.
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Kommentare
Anna [Gast]
kann ich nur bestätigen, diese Katze ist einfach wunderbar, eigenwillig, schmusig, freiheitsliebend, nicht für die Stube!!! Sie ist sanft und verspielt und auf ihren Menschen bezogen.
Franzi [Gast]
Ich habe selber zwei. Mimi und Rocko lieben es zu schmusen und in der Wohnung kann man sie sehr gut halten(mit genügend Klettermöglichkeiten). Kann die Rasse nur empfeheln!
Liliane Rang [Gast]
Also das hört sich alles soo gut an. Wir haben eine NW die doch ziemlich anders ist. Sie mag unseren Hauskater gar nicht, für den wir sie aber zu uns geholt haben. Nun sind wir sehr unsicher, ob sie sooo viel draußen sein mag, weil sie den Kater nicht mag, oder weil es in ihrem Wesen liegt. Schmusen mag sie auch nur, wenn sie sich sicher ist, das kein anderes Katzentier in der Nähe ist. Dann geniest sie es allerdings richtig. Meist kommt sie nur ins Haus um zu fressen oder zu schlafen. Von wegen Menschen bezogen. Sollten wir sie lieber abgeben weil sie sich nicht wohl fühlt oder ist sie einfach eine Asunahme und ein Einzelgänger. Sie kommt auch aus einem Haushalt, in dem sie alleine *regiert* hat.
Liliane [Gast]
Ich sage ja nicht das unsere Lady nicht lieb ist. Sie ist eine ganz Süße. Nur kommt sie nicht mit aufs Sofa. Haben sie schon soo oft geholt, sie bleibt nur so lange wir sie, mit sanfter Gewalt, halten. Sobald wir sie los lassen und nur streicheln wollen, ist sie weg. Im Gästezimmer oder im Büro liegt sie und lässt sich streicheln.
Also ich weiß gar nicht wie ich die Situation richtig beschreiben soll. Wir wünschen uns das sie sich mit uns zusammen + unserem Kater in unseren täglich genutzten Wohnräumen aufhält, zu uns aufs Sofa zum kuscheln kommt und wir das Gefühl haben, es geht ihr gut, sie mag uns, sie fühlt sich wohl bei uns. Das wäre uns sehr wichtig.
So wie es jetzt ist, wissen wir nicht ob es ihr wirklich gut geht bei uns, oder ob sie sich ausgeschlossen oder einsam fühlt. Sie soll doch mit uns leben, nicht über uns in den Räumen die wir nicht ständig nutzen.
Scheinbar machen wir doch etwas falsch. Wenn ich die anderen Kommentare dazu lese, werde ich immer unsicherer. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Sorgen und sollte sie einfach sein lassen wie sie es möchte.