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Fahrradunterstand: Schützt Fährräder bei Regenwetter!

In einem Fahrradunterstand, den man häufig an deutschen Bahnhöfen vorfindet, kann man sein Rad abstellen. Durch die vorhandene Überdachung bleibt das Rad vor Witterungseinflüssen, aber leider nicht vor Dritten geschützt!

fahrradunterstand
© Klaus Eppele - Fotolia.com
In einem Fahrradunterstand kann man, wie der Begriff bereits vermuten lässt, Fahrräder unterstellen. Der Unterstand kennzeichnet sich in der Regel durch ein Dach, das Regen und andere Witterungseinflüsse von den untergebrachten Rädern abhält. So können langfristige, etwa durch Rostungen entstehende Schäden vermieden werden. Allerdings sind Fahrradunterstände offen und so jedem frei zugänglich. Vor Diebstahl eines Fahrrads durch unbefugte Dritte schützen Fahrradunterstände im Gegensatz zu einer Fahrradgarage gerade nicht.

Fahrradgaragen hingegen sind, wie auch Autogaragen, abschließbar. Sie bieten nur dem Zugang, der über einen entsprechenden Schlüssel verfügt und erlauben so nur einer begrenzten Anzahl von Menschen freien Zutritt. Sie stellen also eine Zugangsbarriere für all diejenigen dar, die unberechtigt in den Besitz eines untergestellten Fahrrads gelangen wollen. Zudem sind Fahrradgaragen in der Regel rundum geschlossen, so dass die in ihnen untergebrachten Fahrräder keinerlei äußeren Einflüssen, seien diese durch Witterungen oder Dritte verursacht, ausgesetzt sind. Außerdem können in Fahrradgaragen nicht nur Fahrräder verwahrt werden. Auch alle möglichen anderen Zweiräder, wie beispielsweise Motorroller oder auch größere Motorräder, können in Fahrradgaragen untergebracht werden.

Fahrradunterstände sind im Vergleich zu Fahrradgaragen aber oftmals nur zur kurzfristigen Unterbringung von Fahrrädern gedacht. Sie finden sich beispielsweise auf dem Gelände von Schulen oder aber insbesondere auch an Bahnhöfen. Viele Reisende, die mit einem Zug fahren, erreichen den jeweiligen Bahnhof mit ihrem Fahrrad und stellen dieses dann in einem der zahlreichen Fahrradunterstände ab.

Die Unterstände bestehen aus nebeneinander stehenden Fahrradständern, die in der Regel aus robusten Materialien, wie besonderen Werkstoffen aus Metall, gefertigt sind. Oberhalb der Fahrradständer findet sich eine Überdachung. So wird erreicht, dass Regenwasser wie auch Hagel die im Unterstand untergestellten Fahrräder nicht erreichen kann. Die Fahrräder bleiben trocken, so dass sie jederzeit von ihren Besitzern gefahren werden können, ohne dass deren Kleidung beim Aufsitzen nass wird. Sehr häufig können beliebig viele Fahrradunterstände aneinander gereiht werden, so dass eine möglichst große Zahl von Fahrrädern vor Regen geschützt abgestellt werden kann. Viele Hersteller bieten, wenn man bei ihnen einen Fahrradunterstand erwirbt, den Aufbau desselben mit an.

von Hannes Beker
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