Ski wachsen – die wichtigen Faktoren für den richtigen Belag
Jährlich fiebern etliche Skifahrer der Wintersaison entgegen. Doch nichts trübt den Ski-Spaß mehr als stumpfe, nicht gleitende Ski. Also heißt es vor der ersten Abfahrt: Skier wachsen.

Zum einen gibt es Skiwachs, welches einfach nur auf die Unterseite der Skier gerieben werden muss. Diese Wachsarten sind vor allem für den Skiurlaub geeignet, denn sie sind schnell aufzutragen und passen problemlos in jede Tasche. Aufwendiger dagegen ist das Wachsen von Skiern mit Profi-Wachs. Hierfür werden ein Bügeleisen, Wachsentferner und eine Abziehklinge benötigt.

Zuerst wird das alte Wachs mit dem milden Reinigungsmittel entfernt. Wird zu aggressiven, Wachs entfernenden Mitteln gegriffen, kann das die Oberfläche stark und unwiderrufbar angreifen. Mithilfe des Bügeleisens wird dann das Wachs aufgetragen. Wer das Haushaltsbügeleisen benutzt, sollte einen speziellen Schutzüberzug verwenden – es gibt aber auch spezielle Wachsbügeleisen. Wichtig ist hierbei, die richtige Temperatur einzustellen, damit die Skier keinen Schaden nehmen und das Wachs optimale Gleitfähigkeit entwickeln kann. Hartes Wachs sollte mit einer Temperatur von 120 bis 140 Grad, weiches Wachs mit 105 bis 120 Grad aufgetragen werden. Ist das Wachs getrocknet, wird der überschüssige Anteil mit einer Abziehklinge entfernt und die Skiunterseite mit einem weichen Tuch in Laufrichtung abgerieben.

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