Mit einfachen Mitteln Collagen erstellen
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Das Sammeln von Porzellan gehört zu den Klassikern der Sammelleidenschaften. Kein Wunder, denn es ist ein sehr interessantes und immens umfangreiches Sammelgebiet. Das Erfreuen an alten Tellern, Figuren, Schalen, Kannen, Tassen oder Dosen, die mit wunderschönen Malereien verziert oder in einem unverkennbaren Stil gehalten sind, ist der schöne Aspekt an dieser Sammelleidenschaft. Wohl kaum jemand ist schon an der Porzellantassensammlung der Großmutter unbeeindruckt vorbei gegangen.
Doch was tun, wenn man Teile einer solchen Sammlung erbt, oder als Sammler ein neues Stück auf dem Flohmarkt entdeckt, aber nicht weiß wo es her kommt und vor allem, was es Wert sein könnte? Der Porzellanstempel bietet da Hilfe und einen Weg zur Erkenntnis. Dieser Dekorstempel für Porzellan wird meist nach einem speziellen Fertigungsverfahren auf das Porzellanstück gebracht. Damit hinterlässt der Hersteller eine Art Signatur auf seinem Werkstück.
Extra erstellte Datenbanken, die dazu da sind, ein Porzellanstück anhand seines Porzellanstempels zu identifizieren, können Aufschluss darüber geben, woher das gute Stück stammt, und ob man vielleicht sogar so etwas wie eine Rarität in der Hand hält. Viele Datenbanken arbeiten nach dem Prinzip der ständigen Erweiterung, so dass es fast unmöglich ist, das entsprechende Stück nicht in dieser Datensammlung ausfindig machen zu können. Darüber hinaus haben sich riesige Foren aus Privatmenschen im Internet gebildet, die sich in gegenseitiger Unterstützung helfen, Porzellanstempel oder Porzellanserien zu entschlüsseln. Hilfreich ist es, hier ein Foto des betreffenden Stücks inklusive Porzellanstempel anzugeben, damit es in Beschreibungen zu keinen Verwechslungen kommen kann.
Auch professionelle Sammler bieten im Internet oder Tageszeitungen per Kleinanzeige ihre Hilfe zur Identifikation bestimmter Porzellanstempel und Objekte an. Wer also auf einem Keramikobjekt einen Stempel einer Marke findet, die er nirgends zuordnen kann, der sollte sich vertrauensvoll an diese Art von Helfern wenden. Meist ist eine Beratung sogar kostenfrei, wenn dem Sammler die Marke direkt bekannt ist. Muss der Sammler allerdings den Porzellanstempel erst in einschlägiger Fachliteratur recherchieren, kann es passieren, dass der Sammler einen kleinen Obolus von einigen Euros für den eingesetzten Zeitaufwand in Rechnung stellt. Natürlich nur dann, wenn die Recherche erfolgreich war.
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Kommentare
Roswitha M. [Gast]
schöner Textbeitrag, aber wo ist der passende Link
Kredenzia [Gast]
In Omas Fundus kamen 3 Porzellanplatten zum Vorschein. Goldene Zahlen au dem Boden lassen ahnen, dass es sich um Schmuckstücke handelt.
Kann mir jemand helfen? Hab schon überall gesucht.
Also:
die Zahl 8255 und drunter ein Strich, der eine "1", ein "l", oder ein "i" sein könnte.
Ha jemand einen Tipp für uns??
Danke im Vorab!!
Kredenzia