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Die Serviettentechnik ist eine Bastelidee, ein kreatives Handwerk, mit der sogar ungeübte die wunderschönsten Kunstwerke schaffen können. Zudem ist dieses Hobby nicht teuer oder aufwändig im ausführen, es benötigt nicht viel Platz und kann auch „mal so zwischendurch“ gemacht werden. Letzteres ist besonders für Menschen wichtig, die keinen Hobbyraum haben oder immer wieder zwischendurch eine künstlerische Phase haben, die dann befriedigt werden muss und dann ist wieder für eine Weile oder auch längere Zeit Ruhe mit der Kreativität.
Ja, auch ich bin bekennender saisonaler Kreativkünstler, und wenn immer mein kreativer Drachen zum Leben erwacht, möchte er gefüttert werden. Input muss her, die Hände brauchen etwas um es schön zu gestalten. Doch dann scheitern viele Hobbys an der Durchführbarkeit. Entweder hat man die Technik inzwischen verlernt, oder das Zubehör verschenkt oder weggeworfen, oder schon alleine das herrichten dauert zu lange. Hier bietet sich nun die Serviettentechnik an. Man kann, wieder bezogen auf meine Person, entweder seine Utensilien aus der Schublade kramen, oder sich eben mal schnell eine „Fertigpackung“ mitsamt Anleitung kaufen.

Wie funktioniert nun die Serviettentechnik? Für die Grundausstattung benötigt man verschiedene Pinsel, eine kleine Grundausstattung von Grundierfarben, einen Spezial-Kleber und ein Tupftechnikschwämmchen. Alles ist eigentlich in jedem Bastelgeschäft und auch im Internet ohne großen Aufwand zu finden. Dann natürlich eine Serviette mit dem gewünschten Motiv darauf und der Gegenstand auf den anschließend das Motiv aufgetragen werden soll. Zum Beispiel ein Tablett, ein Blumentopf, eine Vase, ein Holzbrett usw. usw. Dann geht man wie folgt vor: Man trägt mit einem Pinsel die Grundierfarbe auf den zu verschönernden Gegenstand auf. Dann lässt man die Farbe trocken.
Diesen Arbeitschritt macht man am besten mit einer Zeitungsunterlage und da, wo der Gegenstand bis zum trocken werden auch stehen beziehungsweise liegen bleiben kann. Dann nimmt man die oberste Lage der Serviette, schneidet oder reißt das Motiv aus und legt es auf den trockenen Gegenstand. Anschließend wird mit einem Pinsel der Spezial-Kleber von der Mitte des Motivs aus, aufgetragen. Die Motivränder werden als dritten Schritt farblich mit Farbe angepasst. Wenn das Kunstwerk getrocknet ist, ist es fertig. Zuviel versprochen?
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Kommentare
Stefan Bemmé [Gast]
Sie haben die Serviettentechnik sehr gut beschrieben. Ich selber arbeite nur noch mit Servietten und benutze sie auch als Farbe. wo könnte ich die Bilder verkaufen. weiß das jemand? Stefan Bemmé
Stefan Bemmé [Gast]
Ich bins nochmal, das Ganze geht noch billiger: Anstatt Spezialkleber kann man auch ganz normalen Binder nehmen. Als Pinsel ist ein Acrylpinsel ausreichent. Viel Spass
Stefan Bemmé
MVo [Gast]
Kann man auch den Gegenstand einstreichen anstatt der Serviette ? Was heißt eigentlich Binder genau ??
Bine [Gast]
Mit Binder ist der Serviettenlack gemeint, den man eigentlich benutzt. Man kann ganz normalen Klarlack aus dem Baumarkt nehmen. Geht viel besser u. kostet weniger. :o) Als Grundierung nehme ich normale weiße Wandfarbe, anstelle der teuren Fläschen mit der Acrylfarbe aus dem Bastelladen. Viel Spaß u. liebe Grüße,
Bine