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Massivhäuser – eine Investition, die sich auszahlt!

Trotz längerer Bauzeit und höherer Kosten eine Investition, die sich auf Dauer zugunsten des Hausherren auszahlt: Massivhaus bauen hat mehr Vorteile als nur die Stabilität

Generell versteht man unter einem Massivhaus ein Gebäude, deren stützlasttragenden Wände aus Stein oder mineralischen Stoffen bestehen. Hierzulande werden für einen derartigen Massivbau überwiegend Steine aus Kalksandstein, Gas- oder Porenbetonsteine sowie Ziegel-/ Backsteine genutzt.

Diese Baustoffe natürlichen Ursprungs werden nicht nur im ersten Schritt umweltschonend abgebaut und gefertigt, sondern überzeugen beim Massivhaus bauen auch durch sehr gute Wärmeschutzeigenschaften. Denn durch die verwendeten Baustoffe wird eine gute Dämmung des Hauses gewährleistet. Insbesondere Massivhäuser aus Stein sind bekannt für ihre immense Wärmespeicherfähigkeit. Das Mauerwerk absorbiert Wärme sowohl von außen als auch von innen und gibt sie später wieder ab. Dadurch herrschen zu jeder Jahreszeit angenehme Temperaturen im Inneren. Die Folge: Die Heizkosten werden gesenkt und Geld gespart.

Darüber hinaus garantieren natürliche massive Baumaterialien ein gesundes Wohnen im Haus, während Ziegel zum Beispiel gleichzeitig für einen guten Schallschutz und Feuerbeständigkeit sorgen. In Bezug auf die Ökobilanz muss die Verwendung von Ziegeln beim Massivhaus bauen dem natürlichen Rohstoff Holz beispielsweise in nichts nachstehen: Ziegel halten sich Jahrzehnte, können wiederverbaut oder sogar recycelt werden.

Ein weiterer Vorteil der Massivhäuser ist das hohe Maß an Flexibilität: Sollten nach Fertigstellung noch zusätzliche Umbaumaßnahmen oder Ergänzungen gewünscht werden, sind diese nahezu problemlos realisierbar: Durchbrüche können vorgenommen und nichttragende Wände herausgenommen werden. Auch Änderungen an der Installation stellen keine größeren Hindernisse dar. Zudem ist ein Massivhaus relativ wartungsarm. Lediglich die Fassadenrenovierungen, die in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden sollten, nehmen leichte Mühen in Anspruch.

Auch wenn Massivhäuser in der Anschaffung erhebliche Nachteile mit sich bringen, wie erhöhte Kosten und deutlich mehr Zeit in der Fertigstellung des Hauses, haben sie einen hohen Wiederverkaufswert, der für sie und somit für eine wertbeständige Bauweise spricht; denn auch Versicherungen bieten günstige Prämien und Banken räumen hohe Beleihungsgrenzen beim Massivhaus bauen ein.

Alles in Allem sind Massivhäuser durchaus noch konkurrenzfähig zu neueren Bauweisen und sind eine lohnenswerte Investition – nicht nur in ein wohliges Eigenheim, sondern auch in die Zukunft.

von Rike Dellers   04.06.2008
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