Der Sitzsack – nicht nur modisches Dauerhighlight
Der Sitzsack in diversen Formen und Farben wurde in den sechziger Jahren zum modische... mehr
Auf dem Weg zur Selbständigkeit sind die verschiedensten Dinge zu beachten. Das wohl wichtigste stellt dabei das Auffinden und Finanzieren der geeigneten Immobilie für das Vorhaben dar, denn schließlich sind entsprechende Büroräume oder auch ein ganzes Firmengebäude elementare Voraussetzung für die Firmenneugründing oder den Firmenumzug. Aufgrund der Tatsache, dass eine hohe Summe aufgebracht werden muss, bietet sich die gewerbliche Immobilienfinanzierung (gewerbliche Baufinanzierung) an. An dieser Stelle wird dargelegt, was sich genau hinter dem Begriff verbirgt.
Die gewerbliche Baufinanzierung umfasst im Wesentlichen die Finanzierung aller Formen nicht rein privat zu nutzender Immobilien. Es liegt eine unterschiedliche Risikostruktur vor, aus der sich die nachfolgende Klassifizierung ergibt:
- Wohnimmobilien
- Öffentliche Immobilien
- Büro- und Einzelhandelsimmobilien
- Sonstige Spezialimmobilien
Zusätzlich gibt es eine Reihe an Mischobjekten. Hier hängt die Art der Immobilienfinanzierung vom Gewicht der einzelnen Nutzungsarten ab. Durch die Klassifizierung der gewerblichen Baufinanzierung in einzelne Immobilienarten und des mit ihr verbundenen Risikoprofils haben sich unterschiedliche Finanzierungsmärkte entwickelt: die gewerbliche Wohnimmobilienfinanzierung, Finanzierung von Büro- und Einzelhandelsimmobilien sowie die Finanzierung von öffentlichen Immobilien.
Zunächst wäre hier die gewerbliche Wohnimmobilienfinanzierung zu nennen. Wohnungsunternehmen sind in diesem Bereich die wichtigsten Eigentümer. Es dominieren kommunale, i.d.R. städtische Gesellschaften und Wohnungsbaugesellschaften den lokalen Markt. Die hohe Streuung der Mieteinnahmen auf eine Vielzahl an einzelnen Mietern bewirkt ein nur geringes Risiko, so dass in diesem Bereich klassische langfristige Fremdkapitalfinanzierungen bei hohem Eigenkapitalanteil Anwendung finden. Der Markt gilt als sehr sicher. Als Darlehensgeber treten Kreditinstitute, Landesbanken und Hypothekenbanken ebenso wie Lebensversicherungsgesellschaften auf.
Zieht man die gewerbliche Immobilienfinanzierung im Bereich der Finanzierung von Büro- und Einzelhandelsimmobilien in Betracht, treten spezielle Kreditinstitute aus dem Bereich der Landesbanken und Hypothekenbanken, Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften als Finanzgeber auf. Insgesamt ist die Finanzierung von Büro- und Einzelhandelsimmobilien im Vergleich zur privaten oder Wohnimmobilienfinanzierung als deutlich komplizierter anzusehen.
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