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Verschiedene Wege zur Immobilienförderung

Trotz Wegfall der Eigenheimzulage und steigenden Zinsen bei KfW-Darlehen, gibt es für Bauherren kostensparende Verfahren bei der Immobilienförderung.

Die Finanzierung seiner vier Wände ist für jeden Bauherren eine außerordentliche Herausforderung. Meist besteht das Konzept aus einem ganzen Bündel unterschiedlicher Maßnahmen, die maßgeschneidert auf das jeweilige Projekt eine langfristige Finanzierung sichern. Dank öffentlicher Mittel zu Immobilienförderung wird es nochmals günstiger. Traditionelles Förderinstrument ist das Bausparen. Interessenten können dabei mit einem Bausparvertrag langfristig Eigenkapital aufbauen und nebenbei von zwei verschiedenen staatlichen Zuschüssen profitieren. Arbeitnehmer, die vermögenswirksame Leistungen beziehen und diese auf ihr Bausparkonto einzahlen, erhalten darauf eine Zulage vom Staat.

Ebenso wie für eigene Einzahlungen in ihren Bausparvertrag, die jährlich mit einer 8,8 Prozent Wohnungsbauprämie belohnt werden. Die Maximalförderung beträgt 512 Euro, Verheiratete erhalten die doppelte Summe. Aufgrund dieser Zuschüsse und des zinsgünstigen Darlehens nutzen mehr als 60 Prozent aller Bauherren das Bausparen zur Finanzierung ihrer Immobilie. Weiterer Vorteil: Da die Bausparsumme nach einer Frist von sieben Jahren nicht mehr an die Verwendung für Baumaßnahmen gebunden ist, können Bausparer die staatliche Förderung dann auch in andere Wünsche investieren. Attraktive Immobilienförderung gibt es jedoch auch durch spezielle Bauprogramme des Bundes sowie der einzelnen Länder.

Obwohl die Konditionen der KfW-Bankengruppe in ihrer Attraktivität nachgelassen haben, seit der Bund gleichzeitig mit dem Klimaschutzpaket die Zuschüsse um 40 Prozent gekürzt hat, lohnt es dennoch, einen Blick in die Förderprogramme zu werfen. Momentan besonders gefragt sind die Förderungen aus den Programmen für Solarenergie, für die CO2-Gebäudesanierung sowie das ökologische Bauen. Wer einen Zuschuss für seine Solaranlage oder innovative Heiztechnik benötigt, kann trotz gestiegener Zinsen immer noch von den ungewöhnlich flexiblen Darlehensbedingungen profitieren. Insbesondere die Regelungen für kostenlose Sondertilgungen können sich für Bauherren rasch auszahlen.

Ein doppelter Spareffekt ergibt sich aus den dauerhaft niedrigen Energiekosten in entsprechend hochwertigen Immobilien.

von Heike Bähm  18.07.2008
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