Haushaltsauflösungen wollen gut organisiert sein!
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Um heutzutage ein volles Auftragsbuch vorweisen zu können, müssen Handwerker wie andere Dienstleiter auch im Wettbewerb herausstechen, sich und ihre Leistungen aktiv vermarkten. Das fordert, dass sich Handwerker Submissionen abwenden und stattdessen aktives Marketing für die eigene Leistung betreiben. Zielgerichtete Akquise bedeutet, dass Handwerker potentielle Kunden finden und nicht andersrum. Eigeninitiative und Ehrgeiz versprechen zusätzliche Handwerker Aufträge im dominierenden Verdrängungswettbewerb der Branche – Aktiv sein und Erfolge generieren, lautet die Devise.
Um erfolgreich Akquise zu betreiben, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
So gibt es eine Vielzahl an Auftragsvermitllungen im Internet, die den Handwerkern eine Plattform geben, mittels derer sie Kundenanfragungen aus der unmittelbaren Umgebung per Email zugesandt bekommen. Dem Kunden kann direkt ein individuelles Angebot seitens der Dienstleister erstellt werden. So kann der Verbraucher aus einem Pool verschiedener Handwerker Aufträge das für ihn richtige Angebot auswählen. Ein bundesweit agierendes kommunales Vergabenetzwerk von Aufträgen hat auch die Kreisverwaltung Ostwestfalen aufgebaut, dieses umspannt einen ganzen Regierungsbezirk. Unternehmen, die an öffentlichen Aufträgen in der Region interessiert sind, können sich mit einer einmaligen Anmeldung in dem zentralen Portal über nahezu alle regionalen Ausschreibungen öffentlicher Aufträge informieren. Auftragsrecherche und Registrierung in diesem Portal sind kostenlos, die Einsicht der Angebotsunterlagen hingegen erfolgt gegen eine geringe Gebühr. Dafür entfallen Kosten für das Verschicken der Angebotsunterlagen.
Eine weitere Möglichkeit der Akquise bieten so genannte Handwerker Auktionen. Das Prinzip ist einfach: Verbraucher schreiben ihren Auftrag einfach online aus und sehen ein, wie sich die Dienstleister gegenseitig unterbieten. Derjenige, der seine Dienstleistung am preisgünstigsten anbietet, bekommt letztendlich den Zuschlag. Derartige Online-Auktionen verbuchen monatlich mehrere tausende zustande gekommenen Handwerker Aufträge. Wie viel sich sparen lässt, hängt letztendlich von der Art des Auftrages ab. Kritiken, die um solche Auktionen laut geworden sind, beziehen sich vor allem auf das Lohn- und Preisdumping dieser Aufträge. Abstriche zugunsten der Qualität werden in einigen Fällen beklagt.
Grundsätzlich empfiehlt sich beiden Auftragsseiten, Abstand von zu preisgünstigen Aufträgen zu halten, denn auch hier sollte man sich den Leitspruch zu Gemüte führen: Je weniger qualifiziert ein Anbieter sein muss, desto mehr lässt sich mit seinen Diensten sparen.
Alle Dienstleister solcher Auktionen müssen nachweislich gewerbebetreibend gemeldet sein.
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