Ein hoher Sitzkomfort ist entscheidend bei einem Gartenstuhl
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Wer im Süden Deutschlands wohnt, kann sich an etwa 140 Sonnentagen (Rekord) im Jahr erfreuen. Doch das kostet. Im Schnitt zahlen die Deutschen im Süden ca. 1,2 Euro pro Quadratmeter mehr Miete, als anderswo in Deutschland. günstige mietwohnungen sind hier rar!
Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist überwiegend ein Mietwohnungsmarkt. Über 50 Prozent der bundesweit zu bewohnenden Wohnungen sind vermietet. Der Großteil dieser Mietwohnungen sind frei finanzierte Mietwohnungen, für die der Staat die Rahmenbedingungen zur Gestaltung der Mietpreise in einer Reihe von Vorschriften festlegt. Danach gilt es sich zu richten, damit die Preise nicht verhältnislos hoch angesetzt werden. Immobilienbesitzer dürfen die Miete nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen. Dadurch dürfen sie nur das verlangen, was für Wohnraum vergleichbarer Größe, Lage und Art gezahlt wird. Dieses Vergleichsmietensystem ergibt sich aus dem lokalen Mietspiegel. Der Mietspiegel, zusammengestellt von Städten in Kooperation mit einschlägigen Interessengruppen, ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsmarkt.
Derzeit lässt sich festhalten, dass die Mieten in Deutschland sukzessive angehoben werden. Nicht nur, dass die Nebenkosten für Wasser und Gas beispielsweise jährlich angezogen werden, auch der Anstieg der Nettokaltmiete erschwert es in wirtschaftlich florierenden Städten wie München oder Hamburg eine günstige mietwohnung zu finden. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Mietpreis im Schnitt 1,6 Prozent zu. Besonders auffällig sind die Mietpreise im Vergleich der Bundesländer: günstige mietwohnungen finden sich im Süden Deutschlands, in Bayern und Baden-Württemberg, bei durchschnittlich 6,97 Euro pro Quadratmeter eher selten; gefolgt von der Mitte Deutschlands, in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland, mit 6,24 Euro pro Quadratmeter. Wohingegen der Mietpreis in Nordrhein-Westfalen mit 5,52 Euro unter dem Durchschnitt liegt.
günstige mietwohnungen finden sich besonders leicht im Osten Deutschlands sowie insbesondere in Berlin. Dort liegt das Mietenniveau deutlich unter dem Durchschnitt: vier Prozent im Westteil und elf Prozent im Ostteil. Fast im Durchschnitt sind die Mieten im Norden mit 5,86 Euro.
Generell lässt sich eines für den Mietwohnungsmarkt Deutschlands festhalten: In den wirtschaftlich starken Regionen wird es immer hohe und steigende Mieten geben, wohingegen in den ländlichen Regionen ohne große Entwicklungspotenziale stagnierende Mieten zu verbuchen sind. Daraus leitet sich für eine günstige mietwohnung primär eines ab: Entweder man zieht es vor außerhalb der Ballungszentren, z.B. in Vororten, zu wohnen, oder man plant Zeit für die Suche nach einer günstigen Wohnung ein.
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