Bad Sanierung: Bäder und WCs einfach neu fliesen
Oftmals sind Bäder die letzten Räume in Häusern, die einer Sanierung unterzogen werden. Ein "Tapetenwechsel" im Badbereich muss dennoch nicht unmöglich sein. Vieles lässt sich selbst erledigen.

Baumärkte und Fliesenhandlungen bieten meist alles an, was zum Verlegen neuer Fliesen notwendig ist: Werkzeuge wie Brechzangen, Fliesenschneider oder Zahnkellen und Materialien wie Kleber und Fugenmasse. Die Fliesen selbst werden, je nachdem ob sie im Wand- oder Bodenbereich eingesetzt werden, in verschiedene Abriebklassen unterteilt. Durch DIN- und Euro-Normen sind bezüglich der Abriebfestigkeit unterschiedliche Gruppen festgelegt. Kacheln der Gruppe 1 haben eine geringe Abriebfestigkeit und sollten daher nur als Wandfliesen verwendet werden. Eine gute Abriebfestigkeit weisen die der Gruppen 4 und 5 auf. Diese Fliesen sind für den Bodenbereich, wo sie stark beansprucht werden, gut geeignet. Neben der Abriebfestigkeit ist die Kratzbeständigkeit der Fliesen ebenfalls per Normung festgelegt. Bevor Bäder neu gekachelt werden, lohnt sich auch ein Blick auf die Raumgröße. Für sehr kleine Räume bieten sich große Fliesen an, welche den Raum großzügiger erscheinen lassen. Wird ein Plattenmaß unter 30 x 30 Zentimeter gewählt, wirken Räume oft kleiner. Dieser Effekt wird durch die zahlreichen Fugen hervorrufen. Wenn schon kleine Fliesen gewählt werden, ist es für einen zusammenhängenden Eindruck von Vorteil, wenn Fliesenfarbe und Farbe der Fugenmassen so gut wie möglich übereinstimmen.
Anleitungen zum Verlegen liegen in verschieden Baumärkten und Fachhandlungen aus. Darin stehen oft wichtige Hinweise: zum Beispiel, an welcher Stelle im Raum mit den Arbeiten begonnen werden sollte oder wie Vorsprünge, Ecken und Pfeiler am günstigsten gefliest werden.


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