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Keller sanieren – eine Notwendigkeit?

Es sind nicht nur alte Häuser, deren Kellerwände Feuchtigkeit ziehen oder gar überlaufen. Nicht erst, wenn es zu spät ist, sollte man einen Keller sanieren lassen

keller sanieren
© Markus Langer - Fotolia.com

Keller sind dunkel und kühl, die Luft ist feucht. Doch deswegen muss ein Keller noch nicht saniert werden. Zeigt sich aber absandender oder abplatzender Putz, Salzausblühungen oder gar Schimmelbefall an den Wänden, dann sollte zügig eine Kellersanierung vorgenommen werden. Denn entgegen vieler Auffassungen sind derartige Symptome, aber bereits auch übermäßig nasse Wände und damit oft einhergehend feuchte Luft, befallen von Krankheitserregern, die schnell eliminiert werden sollten.

Ein weiterer nicht unerheblicher Grund seinen Keller sanieren zu lassen ist die deutliche Wertsteigerung, die damit erzielt wird: Ein Keller bietet neben Stauraum weitere wertvolle Nebenräume, die den Wert von Bestandsimmobilien erheblich steigern. Daher ist es umso wichtiger einen ausreichend abgedeckten Keller sowohl an Innen- als auch Außenwand zu haben.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine hochwertige Kellernutzung Maßnahmen zum Schutz gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich, Wärmedämmung sowie eine regelmäßige Überprüfung der Belichtung und Belüftung erfordern.

Die Abdichtung gegen die Erdfeuchte kann auf zweierlei Arten erfolgen: Wenn sich Keller nachträglich nicht mehr von außen mit so genanntem bituminösen Abdichtungssystemen dichten lassen, wird eine Innenabdichtung vorgenommen. Die Kellerwand bleibt zwar feucht, aber das entscheidende ist, dass diese Feuchte nicht mehr ins Innere gelangt. Die Innenabdichtung erfolgt mit zementgebundenen starren oder elastischen Dichtungsschwämmen. Sobald diese abgebunden haben, lässt sich jeder Belag aufbringen, wie Sanierputz oder eine Wärmedämmung. Bei derartiger Methode Keller sanieren zu lassen, empfiehlt sich auch die Notwendigkeit einer Horizontalsperre zu überprüfen. Fehlt diese bei einer einseitig aufgebrachten Abdichtung unter der Kellerdecke, kann die Feuchtigkeit ins Erdgeschoss aufsteigen.

Ebenso wie es sich empfiehlt regelmäßige Stoßlüftungen in den Wohnräumen vorzunehmen, lässt sich dieses auch für Kellerräume befürworten. Licht und Luft sind förderlich für ein gutes Raumklima. Zu kleine Fenster sollten vergrößert werden. Moderne Lichtschächte sorgen für einen ausreichenden Lichteinfall. Diese lassen sich durch Baukörper und Leichtigkeit auch nachträglich gut montieren. Richtig gedämmte Fenster sind deshalb so wichtig, weil gerade die Laibungen eine Wärmebrücke darstellen und bei Feuchte einen idealen Nährboden für Schimmelkulturen bilden.

Auch wenn eine Kellersanierung aufgrund der Kosten für viele erst im Ernstfall in Frage kommt, so sollte man bereits im Vorfeld eventuell notwendige Vorkehrungen treffen. Fachbetriebe klären auf und empfehlen Sanierungsmaßnahmen.

von Axel Hamann   04.06.2008
Frage 1
 
Gast - geschrieben am 24.05.2011 um 15:07

trockener,alter Kellerputz entfernen und neu putzen?

Keller ist 1968 errichtet. Er ist nirgens nass, riecht nicht muffig- auch bei geschlosse-nen Fenstern.Trotzdem fällt der gestrichene Wandputz ab. Kann man den Putz einfach entfernen, die Ziegelsteine mit Drahtbürste reinigen und weiß kalken? Natürlich neu verfugen, aber mit was? Oder gibt es da irgendeinen Fehler, der zu bedenken ist?Mona

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Frage 2
 
Gast - geschrieben am 30.10.2011 um 19:23

Unser Kellerraum verfügt weder über Fenster noch ausreichende Lüftung. Feuchtigkeit dringt von außen ein von Betondecke (flach) und von der Außenwand (im Steilhang), eine Außenabdichtung ist nicht möglich. Was kann man tun?

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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

frauB [Gast]

Die einzige dauerhafte Lösung für Feuchte Gebäude:

Wasser verbindet sich mit Salz in den Mauern und setzt sich fest. Um diese Verbindung zu lösen gibt es heutzutage schon sehr schonende moderne Methoden durch den Einsatz von Geräten, die mit unbedenklichen physikalischen Wellen (keine Ahnung wie die richtig heißen) arbeiten die auf verschiedenen Frequenzen gesendet werden.

Dabei werden Wassermoleküle und Salzmoleküle voneinander getrennt, das Wasser in seine Grundbestandteile zersetzt und nach außen befördert und das Salz kommt zum Vorschein und lässt sich super leicht mit einem kleinen Besen entfernen. Wie wird das Wasser nun nach außen befördert. Man kann sich das so vorstellen diese physikalischen Wellen bauen eine unsichtbare Wanne auf, die nach und nach größer wird und wie eine Sperre wirkt (Das ist vollkommen ungefährlich) bis sie ihren Wirkungsradius erreicht hat. Dieses ungefährliche Kraftfeld in Form einer unsichtbaren Wanne lässt es nie wieder zu, dass sich Wasser und Salz verbinden können und sich irgendwo festsetzen können. Wasser kann gar nicht mehr rein.

Eine Austrocknung der Wände geht zwar nicht von jetzt auf gleich, aber nach 1 bis 2 Jahren ist das erledigt. Nach 6 Monaten kann man schon große Unterschiede sehen und vor allen Dingen riechen, denn der Modergeruch verschwindet genau wie das Kondensat...es entwickelt sich ein gesundes Raumklima, die Heizkosten sinken, bei uns um fast 50%.

Da für diese Methode keinerlei Baumaßnahmen notwendig sind, keine Chemie verwendet wird, das Gerät für immer Bestandteil des Hauses bleibt, spart man Unmengen an Geld.

Eine konventionelle Gebäudetrockenlegung kostet für ein Haus mit 120 m² Grundfläche incl. aller Baumaßnahmen) etwa 25.000 €. Durch Bohrungen und Durchsägen für irgendwelche Sperren wird die Gebäudestatik verletzt, die Bausubstanz angegriffen, was üble Folgen haben kann.

Mit diesem Gerät, was nicht größer ist als ein Schuhkarton 6 Watt im Monat Strom verbraucht, beschädigt man gar nichts. Man hat lediglich eine unsichtbare Wassersperre errichtet. Es hängt bei uns in der Mitte vom Keller (Haus) genau unter der Decke.

Für solche Geräte gibt es die verschiedensten Anbieter, habe ich alle gecheckt manche arbeiten auf 2 oder 3 Frequenzen, es gibt nur einen einzigen Anbieter der auf 4 Frequenzen läuft. Dieses System heißt DS 2030 und kostet einmalig 4.100,00 €.

Wir habe es gekauft und wir sind sehr zufrieden. Wir fuhren damals kurz nach dem Einbau in den Urlaub. Es war eine Wohltat nach 4 Wochen wiederzukommen und der modrige Geruch war vollkommen verschwunden. Mittlerweile hängt das Gerät 2 Jahr und unser Keller ist trocken, aller halbe Jahre kommt jemand von der Firma vorbei und misst den Feuchtigkeitsgehalt in den Wänden, bei der letzten Messung war keine Feuchtigkeit mehr festzustellen. Wir lieben unseren Keller jetzt, haben uns ne kleine Bar eingebaut, ganz toll.

Wer noch mehr Fragen hat oder vielleicht paar Bilder von unserem Keller sehen will vorher und nachher erreicht mich unter email: frauib@hotmail.de

Video zum Thema: “Keller sanieren – eine Notwendigkeit?”

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