Perfekte Messergebnisse mit dem Fluke Multimeter
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Vor zwölf Jahren als das World Wide Web entstand gab es nur Internetzugänge per Modem und ab Mitte der 1990er-Jahre dann ISDN-Anschlüsse. Die Bandbreite eines Modem-Internetzugangs beträgt maximal 128 Kilobit pro Sekunde während die Geschwindigkeit bei ISDN bei 256 Kilobit liegt. Neben den genannten schmalbandigen Internetzugängen stehen dem Surfer heute Breitbandzugänge zur Verfügung wozu DSL, ADSL, SDSL, UMTS und Wimax gehören. Die DSL-Internetzugänge sind in Deutschland bis zu 16 Megabit pro Sekunde schnell wobei aber zwischen ADSL und SDSL unterschieden wird. Während bei ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line die Bandbreiten im Up-, und Downstream unterschiedlich sind ist SDSL in beiden Richtungen gleich schnell.
Ein ADSL-Zugang ist heute bereits für weniger vier Euro pro Monat erhältlich je nach Bandbreite und Provider aber wer moderne Anwendungen wie Flashspiele, Video on Demand oder Internet-Telefonie ohne ruckeln erleben möchte der benötigt einen ADSL-Zugang mit mindestens 1 Megabit Bandbreite pro Sekunde. Die maximale Bandbreite von ADSL die zur Zeit in Deutschland verfügbar ist liegt bei 16 Megabit pro Sekunde. Bei SDSL ist die Bandbreite im Up-, und Downstream gleich hoch also wer einen 2 Megabit schnellen Internetzugang dieser Art besitzt der hat die gleiche Geschwindigkeit auch beim Upstream wenn zum Beispiel Dateien aus dem Netz heruntergeladen werden. In Deutschland sind DSL-Internetzugänge am weitesten verbreitet aber trotzdem haben etwa vier Millionen Bürger noch keinen Breitband-Internetzugang wobei besonders ländliche Regionen nicht oder nur teilweise mit DSL versorgt sind.
Der zweite relativ weit verbreitete Internetzugang ist die erst fünf Jahre drahtlose Breitband-Technologie UMTS allerdings sind hier ländliche Regionen wie Dörfer ebenfalls schlecht versorgt. Die UMTS-Internetzugänge stehen heute vorwiegend in Großstädten, Bahnhöfen und Flughäfen zur Verfügung. Die maximale Bandbreite bei UMTS liegt zwischen 384 Kilobit und 2 Megabit pro Sekunde aber die Provider arbeiten daran diese Geschwindigkeit in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 14 Megabit zu erhöhen.
Der drahtlose Internetzugang Wimax ist eine kostengünstige Alternative zu DSL und ermöglicht den recht schnellen Aufbau eines Breitband-Netzes wovon seit diesem Jahr besonders Dörfer, Gemeinden und Kleinstädte auf dem Land profitieren. Die Bandbreite welche bei Wimax erreichbar ist beträgt drei Megabit pro Sekunde und mit einer durchschnittlichen Monatsgebühr von etwa acht Euro sind die Wimax-Internetzugänge relativ günstig und die Provider welche diese Breitband-Technologie einsetzen bauen damit ihre Netze laufend aus. Daneben haben sich Bürger-Iniativen gegründet welche mit Wimax dort ein Breitband-Netz aufbauen wo DSL-Internetzugänge nicht zur Verfügung stehen.
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