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Wie man das Surfen im Internet beschleunigen kann

Die Geschwindigkeit beim Surfen im Internet ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Gleichsam sind auch die Ansprüche der Nutzer gestiegen, weshalb man mit den folgenden Punkten die Leistung erneut verbessern kann.

internet beschleunigen
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Das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, die den Alltag wesentlich erleichtern. Als Beispiel sei das Online-Banking genannt: Eine Überweisung kann bequem und schnell von zu Hause aus ausgeführt werden und das überwiesene Geld erreicht den Empfänger in der Regel sogar schneller als bei einem Auftrag in einer Bank-Filiale. Die mittlerweile recht günstigen Tarife für die Internet-Nutzung machen es möglich, dass bereits Ende des Jahres 2009 knapp 22 Millionen Haushalte in Deutschland einen DSL-Anschluss besaßen. DSL ist mittlerweile zum Internet-Übertragungs-Standard geworden und erlaubt wesentlich höhere Geschwindigkeiten als dies noch bei Verbindungen über ISDN-Anschlüsse oder ältere Modems der Fall war. Ein durchschnittlicher DSL-Anschluss gewährt Übertragungsraten von 1.000 kbit/s bis 32.000 kbit/s. Die Kosten belaufen sich dabei (Stand: Juli 2011) beispielsweise bei einer Kombi-Flatrate für Internet und Telefon auf etwa 25 Euro pro Monat.

Schließt man etwa einen Vertrag über einen DSL-Anschluss mit einer Geschwindigkeit von 16.000 kbit/s ab, so könnte man theoretisch bei konstanter maximaler Geschwindigkeit eine Datei von 100 MB Größe in ca. 50 Sekunden herunterladen. Tatsächlich wird man diese Zeit allerdings nicht erreichen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben, liegt aber oftmals an örtlichen Gegebenheiten und der Qualität des lokalen Netzes. Ist die Internet-Verbindung nun auffällig langsam, gibt es diverse Methoden, mit denen man das Surfen schneller gestalten kann.

Zunächst geht es um die Übertragungsrate selbst. Die maximale Rate erreicht man nur bei korrektem Anschluss der Hardware und einer angepassten Konfiguration der Geräte. Für gewöhnlich erkennt man Fehler in diesen Punkten daran, dass die Verbindung gar nicht erst aufgebaut werden kann oder oftmals unterbrochen wird. In Ausnahmefällen kann jedoch auch lediglich eine geringe Surf-Geschwindigkeit die Folge sein. Grundsätzlich sollte auch der Rechner an sich als mögliches Problem in Betracht gezogen werden. Wichtig für eine schnelle Internet-Nutzung sind Arbeitsspeicher und Prozessor. Dauert etwa vor allem der Aufbau von aufwendig gestalteten Webseiten lange Zeit oder kommt es zu Problemen bei mehreren gleichzeitig geöffneten Fenstern, sind dies Hinweise auf veraltete Hardware-Komponenten.

Sind Fehler in Bezug auf die Hardware ausgeschlossen, bleibt die Software als nächste Fehlerquelle. Moderne Internet-Browser bieten zwar zahlreiche Funktionen, die nützlich sein können, sie benötigen allerdings auch höhere System-Ressourcen. Immer beliebter werden sogenannte Tool-Bars, kleine Erweiterungen, die man am oberen Rand des Browsers nutzen kann. Deinstalliert oder deaktiviert man alle unnötigen Erweiterungen, kann man sicherlich bereits eine erhöhte Surf-Geschwindigkeit feststellen. Gleiches gilt für Programme, die an sich nichts mit dem Surfen zu tun haben. Bereits beim Hochfahren des Systems werden einige Programme gestartet, die im Hintergrund laufen. Sind diese Programme nicht notwendig, können sie geschlossen und erst bei Bedarf wieder geöffnet werden. Hierbei sollte man Anti-Viren-Programme stets geöffnet lassen.

von Andrea Schulte
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