Augen auf beim Kauf von Beamer Lampen
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Die Bereitstellung von Informationen und Nachrichten im RSS-Format (Really Simple Syndication) schafft Komfort: Praktisch jede größere Webseite und jedes Weblog hält heute Inhalte in Form der beliebten "Feeds" vor. Leser können so zeitnah und bequem auf Aktualisierungen der Angebote zugreifen und diese zusammenführen. Einzige Voraussetzung: Eine Anwendung oder eine Software, um die Inhalte zu lesen und darzustellen.
Mit dem hauseigenen "Google Reader" stellt das Suchmaschinenunternehmen Google einen der derzeit wohl populärsten Feedreader am Markt: Das Tool ist in englischer Sprache bereits seit 2005 verfügbar, wurde seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und steht seit etwa einem Jahr auch mit deutscher Oberfläche bereit. Ein guter Grund, sich die Anwendung einmal genauer anzusehen.
Der Google Reader gehört zur Gruppe der rein webbasierten Anwendungen: Der Zugang erfolgt online über den eigenen Google-Account, eine Installation von Software für PC oder Webbrowser findet nicht statt. Vorteil: Der Reader ist damit prinzipiell von jedem Computer aus erreichbar, die Notwendigkeit der Synchronisation unterschiedlicher Arbeitsplätze entfällt. Ideal etwa für alle, die häufig unterwegs sind und von unterschiedlichen Rechnern aus auf ihre Inhalte zugreifen.
Bereits beim ersten Start fällt auf: Google möchte die Anwendung so benutzerfreundlich wie möglich gestalten. So bietet der Reader dem Leser bereits vorab definierte Sets von Feeds an: News, Sport sowie Stars & Sternchen stehen zur Auswahl und beinhalten einige der populärsten Nachrichtenquellen des jeweiligen Themengebiets. Natürlich kann man auch auf derartige Vorgaben verzichten und direkt selbst Hand anlegen.
Ausschnitt aus der Ansicht von Googles RSS-Reader
Der Reader selbst ist in zwei Spalten unterteilt: Links findet sich eine Übersicht der ausgewählten Nachrichtenquellen, rechts werden diese wahlweise als Liste von Überschriften oder auch als komplette Einträge dargestellt. Ein Mausklick auf einen der Einträge markiert diesen als "gelesen".
Besonderen Wert wurde auf die Organisation und das Verwalten der Nachrichten gelegt: Feeds können in beliebigen Ordnern abgelegt werden und auch Mehrfachzuordnungen einer Quelle sind möglich. Die Auswahl eines Orders auf der linken Seite öffnet dann die gewünschten Inhalte, bereits gelesene Nachrichten können innerhalb der einzelnen Einträge sowie im Rahmen der Ordnerstruktur jederzeit ausgeblendet werden. Schön auch die Möglichkeit des "Tagging": Neben kompletten Feeds können damit auch einzelne Nachrichten verschlagwortet werden. In der "Trend"-Ansicht wird so neben allerhand statistischen Informationen auch eine Tag-Wolke angezeigt.
Selbstverständlich bietet Google den Nutzern des Readers auch eine Suchfunktion an: Ordner und Feeds können durchsucht werden, die Ergebnisse werden im klassischen "Google-Look" dargestellt. Eine Darstellung der Suchergebnisse als Liste sowie als vollständiger Eintrag ist aber auch hier möglich.
Insgesamt macht der Google Reader einen sehr ordentlichen Eindruck: Seine Stärken spielt er vor allem dann aus, wenn es darum geht, eine grössere Anzahl von Nachrichten und Feeds übersichtlich zusammenzuführen. Die durchdachte Ordnerstruktur sowie die Suchfunktion erleichtern hier den Überblick. Wer die englischsprachige Version nutzt, kann den Reader in Verbindung mit "Google Gears" zusätzlich auch offline im Browser betreiben: Feeds werden dann lokal auf der Festplatte gespeichert.
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Kommentare
David [Gast]
Danke für den interessanten Bericht über den Google Newsreader. Ich selbst nutze zwar eine Software, bin aber am überlegen, ob ich wechsele, da ich oft an verschiedenen Rechnern arbeite.
Eines wollte ich noch hinzufügen. Wenn jemand interessante RSS Feeds finden möchte, eignen sich auch RSS Verzeichnisse wie RSS World. Dort werden interessante Feeds aufgelistet und man kann sich über diese informieren.