Weiterbildung neben dem Beruf
Weiterbildung – neben dem Beruf eine echte Herausforderung aber auch eine riese... mehr

Die Urformen der Architektur entwickelten sich bereits in der frühesten Menschheitsgeschichte. Die entwicklungsgeschichtlichen Urformen der Architektur sind die Höhlen, welche aus der Zeit der Urmenschen stammen. Auch die Hütte, sowie das Zelt zählen zu den entwicklungsgeschichtlichen Urformen der Architektur. In allen Völkern und Ländern der Erde zeichnete sich schon sehr früh ab, dass die Menschen schon seit Urzeiten bestrebt waren, ihre Behausungen nicht nur ihrem Zweck entsprechend zu errichten, sondern diese auch ästhetisch schön zu gestalten. Dieses Bestreben wird in allen Baustilen der Völker und Länder der Erde deutlich. Die Menschen aller Völker wollten ihre Behausungen also nicht nur nach den klimatischen, materiellen und zweckbedingten Gegebenheiten errichten, sondern auch nach ästhetischen Grundsätzen. Aus diesem Bestreben heraus entwickelte sich schließlich die älteste der bildenden Künste, die Architektur.
Die Architektur beschäftigt sich mit der Vereinigung der Zweckmäßigkeit, der Materialien, den klimatischen Gegebenheiten, der ästhetischen Form und der Aussage eines Gebäudes. In der Architektur geht es darum, all diese Dinge zu vereinen, um ein Gebäude zu errichten, welches seinen Zweck erfüllen kann, welches den klimatischen Bedingungen standhält, welches technisch zu errichten ist, für welches die Materialien lieferbar sind und welches ästhetisch schön wirkt. Dabei bilden vor allem die Zweckmäßigkeit und die ästhetische Form eine Einheit. Ein Gebäude soll bereits durch seine äußere Form eine Aussage treffen. Es soll ein Symbol für seinen Zweck sein.
Die Architektur hängt sehr eng mit den örtlichen religiösen Grundsätzen und den sozialen und gesellschaftlichen Verhältnissen eines Landes zusammen. Außerdem spielt auch der Wandel des Schönheitsideals, sowie die Entwicklung neuer technischer Geräte bei der Entwicklung der Architektur eine große Rolle. Man unterteilt die Architektur der Vergangenheit in verschiedene Stilepochen ein. Im Altertum war die Architektur vor allem durch die griechischen Baustile beeinflusst. Die wichtigsten Stilepochen des Mittelalters waren die Romanik und die Gotik. Die Stilepochen der Neuzeit waren die Renaissance, der Barock, der Rokoko und der Klassizismus. Im 20. Jahrhundert wandte sich die Architektur wieder den historischen Baustilen zu. Es wuchs jedoch auch die Neigung zu Gebäuden aus Beton, Stahl und Glas, welche ornamentlos gestaltet sind.
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