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Einen optimalen Preis erzielen durch eine Kunst Auktion

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Für Nachlassverwalter und Erbengemeinschaften bietet eine Auktion eine gute Gelegenheit, ihre Kunstgegenstände gewinnbringend zu verkaufen. Auktionshäuser wickeln die Versteigerungen treuhänderisch ab. Ein Matisse für 35 Millionen Euro, ein Mondrian für 15,2 Millionen Euro, einen Sessel von Eileen Gray für 19,2 Millionen Euro - diese exorbitanten Summen wurden bei der Jahrhundertversteigerung des Nachlasses von Yves Saint Laurent in Paris erzielt. Eine Auktion dieses Kalibers ist auch für Fachleute ein besonderes Ereignis. Die beiden größten Auktionshäuser Sothebys und Christies veranstalten aber häufiger großformatige Auktionen, bei denen Kunstobjekte wie Gemälde oder Porzellan für insgesamt mehrere Millionen Euro unter den Hammer kommen.

Dennoch sind hochwertige Auktionsobjekte aus dem Kunstbereich seltener geworden. Die Besitzer fürchten, dass ihre Preziosen zu billig versteigert werden könnten und suchen daher neue Wege, einen vielleicht höheren Festpreis zu erzielen.

Wie bei jeder Versteigerung bestimmt der Bieter den Preis. Die bekannteste Methode unter den Versteigerungsarten ist die Englische Auktion. Ausgehend von einem festgesetzten Mindestpreis wird so lange geboten, bis kein neuer Vorschlag mehr eingeht. Der Bieter mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag. Der Einstiegspreis für ein Kunstobjekt wird vom jeweiligen Auktionshaus zusammen mit dem Besitzer des Objektes festgelegt. Zur Klärung des Wertes zieht das Auktionshaus Fachleute zu Rate, die die Kunstgegenstände begutachten und einen Mindestpreis ermitteln, der sich an der Marktlage orientiert. Vor jeder Auktion gibt der Auktionator einen Katalog heraus, der jeden einzelnen Artikel mit einem Foto abbildet und genau beschreibt. Bieter können bereits vor der Versteigerung Gebote schriftlich hinterlegen. Bei der eigentlichen Auktion, die pro Artikel nur wenige Sekunden dauert, bekommt der Bieter mit dem höchsten Gebot den Zuschlag.

Die Bezahlung wird über das Auktionshaus abgewickelt. Die Ware wird in der Regel vom Käufer persönlich abgeholt. Für die treuhänderischen Dienstleistungen des Auktionators, der sogar einen Vorschuss für den Verkäufer beinhalten kann, bekommt er eine Provision, die sich Käufer und Verkäufer teilen.

Die Gründe für eine Versteigerung sind vielfältig: Zum großen Teil sind es Nachlässe, die gewinnbringend unter den Hammer gebracht werden sollen. Doch gibt es auch Kunsthändler, die durch Veranstalten einer Auktion ihre Ware einem breiteren Kundenkreis präsentieren können.

Inzwischen werden Kunstgegenstände auch virtuell über Online Auktionen wie Ebay versteigert.

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