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Ein literaturbotschafter hautnah

Bücher sind Wissenspeicher

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Bald erscheinen folgende Bücher von mir:

"Die Schätze von Obramkuza"

"Erinnerung an Goree"

"Die Leuchte von Paris"

Als Autor arbeite ich mit meiner Wahrnehmung und hoffe natürlich, weiterhin zum Dialog der Kultur einen Beitrag leisten zu können. Ich arbeite für die Aufarbeitung der Klischees.

Ich freue mich für den Austausch und hoffe auf neue Kritik zu bekommen.

ein kurzer Text von mir:

Mein liebes Vaterland,

Ich träume ständig davon, dass Du, mein Land, Dein Gesicht erhellst und in der Sonne glänzen wirst, wie die ruhige See am glitzernden Horizont. Dann werde ich auch Dein Schicksal nicht mehr beklagen und auch mich selbst wieder voller Vertrauen an Dich lehnen, denn Du bist meine Hoffnung und der Quell, den ich bewundere. Wann immer ich in Deine Tiefen schaue und meine Wurzeln spüre, hilfst Du mir, meine Gedanken zu ordnen. Mich ergreift unsere starke Verbundenheit, wenn ich wieder und wieder den Boden meiner Vorfahren am Ufer des Gila oder am Fluss Klatedsa betrete. Wo immer ich an Dich denke, rüttelt mich mein Gewissen hell wach und ich blicke weit in Deine gerechte Zukunft. Und muss ich dann aus meinem Tagtraum erwachen, stimmst Du mich so traurig. Ach fühlten doch alle, was ich fühle: Deine Kraft und Tiefe. Deine Einzigartigkeit.

Es gibt mehr Möglichkeiten als die Wirklichkeit uns Ressourcen bietet, aber dann, warum dieser Abgrund zwischen Genie und Wahnsinn? Ich betrachte dich aus allen Himmelsrichtungen, aus allen Positionen meines Kompasses. Meine starken und positiven Gedanken sollten ein Teil deines Reichtums werden. Um so mehr ich dich durchstreife, und an der Lacefa entlang, desto mehr bewundere ich deine vollendete Fauna und Flora der weiten Hukreti, mit Frauen und Männern, die dir so sehr viel bedeuten. Ich bin einer von Ihnen. Auch ich bedeute dir viel. Ihre Häuser gestalteten sich so unterschiedlich, genauso, wie deine vollendete Landschaft. Das Panorama entlang des Tisak ist einfach wunderbar und unvergleichlich. Meinen Durst stille ich bei meinen Brüdern aus dem Rimfustamm. Es ist mir ein Bedürfnis, nicht nur weil mein Mund danach verlangt. Ich sehe wie genügsam die Menschen hier sind, wie sie es mehr oder weniger gut schaffen, vom wenigen Regenwasser zu leben. Sie zeigen mir die Spuren, die die Trockenheit hinterlässt. Tatsächlich bildete ich mir ein, dass der Himmel hier im Winter weiß sei. Andauernd kreuzen endlose Rinderherden meinen Weg. Das macht mir den Reichtum des Nordens deutlich. Überall dort, wo ich mich gerade befinde, Rast mache und Freunde finde, wird das Fleisch getrocknet. Auf meiner Reise bekomme ich viel davon angeboten. Die Höflichkeit verlangt, dass ich immer davon nehme. Da ich aber alleine unterwegs bin, kann ich kleine Mengen davon horten. Und heiß ist es! Die Hitze steigt einem wirklich zu Kopfe, so dass ich manchmal den Eindruck habe, meine Sehkraft zu verlieren. Egal wo ich mich grade befinde, im Auto oder außerhalb, bei Wanderungen und überall sonst - die Konturen der Gegenstände und Gebäude verschwimmen.

von sosso
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