Gutes Werbematerial kann geschlossene Türen öffnen
Werbematerial kann recht unterschiedlich ausfallen. Vom Werbeprospekt über den Kugels... mehr
Im Jahre 1978 veröffentlichte ein Autor unter dem Pseudonym Pepin F. ein Buch, das endgültig mit der literarischen Tradition der Nachkriegsliteratur brach. »Magic 17« ist in einem vollkommen neuen Stil geschrieben, der die erzählende Literatur revolutionierte. Wer immer Pepin F. ist, er ist ein großer Schriftsteller. Daß sein Ruhm sich einem einzigen Buch verdankt, tut seiner Größe keinen Abbruch. Auch Miguel de Cervantes war ein Homo unius libri. Autoren, die nur ein einziges Buch geschrieben haben, waren im Mittelalter sogar besonders gefürchtet. »Hominem unius libris timeo«, sagte Thomas von Aquin. Dabei hat der Leser von Pepin F., diesem Mann des einen Buches, nicht zu fürchten, als daß er über seine angewöhnten konventionellen Empfindungs- und Betrachtungsweisen hinausgestoßen wird. Doch das ist das beste, was einem Leser passieren kann.
München leuchtet in der Literatur. Schon Thomas Mann siedelte sich hier an. Er liebte aber junge Männer. Pepin F. dagegen schildert junge Mädchen und junge Frauen mit der Wucht des großen Erzählers.
Zu fürchten haben die anderen Autoren von Pepin F. und »Magic 17 allerdings einiges. Dieses moderne Prosawerk macht viele Romane und Erzählungen überflüssig. Denn es geht hier nicht nur um junge Mädchen und junge Frauen in München. Es geht auch um eine völlig neue Art des Schreibens, die man Analytischen Impressionismus nennen könnte. Pepin F. geht von den kleinsten Einheiten des Schreibens aus, den Wörtern und Sätzen. Tag für Tag bringt sein Ich-Erzähler direkt aufs Papier, was er mit jungen Mädchen und jungen Frauen in München erlebt hat. Es ergibt sich kein Erzähl-Strom, vielmehr setzt er mit jedem Satz wieder neu an. Er strebt nach größtmöglicher Direktheit. München leuchtet in »Magic 17« im sinnlichen Glanz junger Mädchen und Frauen.
Pepin F. schildert einen alternden Mann, der junge Mädchen und junge Frauen liebt. München leuchtet in diesem Roman wie selten zuvor.
»Magic 17« ist aber auch gnadenlos. Das Altern und die Sinnlosigkeit des immer neuen Begehrens werden dem Leser voll zu Bewußtsein gebracht.
Werbematerial kann recht unterschiedlich ausfallen. Vom Werbeprospekt über den Kugels... mehr
Das Fernstudium ist die ideale Möglichkeit sich für den Arbeitsmarkt weiter zu qualif... mehr
Irgendwann möchte man sich nicht mehr mit seinen Schuldnern auseinandersetzen. Es ist... mehr
Erstellen Sie profitable Content Webseiten mehr
Kommentare