Geschenke Weihnachten
Geschenke zu Weihnachten müssen mit Liebe ausgesucht werden mehr

In den 50er Jahren bestanden Petticoat-Kleider aus meist eng anliegenden Oberteilen, häufig mit kurzen Ärmeln und in der Taille figurbetonten, weiten Röcken, deren Form mit dem Petticoat unterstützt wurde. Besonders gern getragen wurden sie in der Ära des Rock 'n' Roll, weil sie zu den schwungvollen Bewegungen des Tanzes gut passten. Auch der Twist und ähnliche Modetänze wurden häufig in solchen Kleider getanzt. Dabei wurde die Länge des Unterrocks oft auch zum Streitobjekt, weil in den eher prüden 50er Jahren die Frage strittig war, ob man diesen überhaupt öffentlich sichtbar unter dem eigentlichen Kleid tragen dürfe.

Das typische Erscheinungsbild der Petticoat-Kleider geht übrigens zurück auf die sogenannte "Blütenkelch-Linie" des französischen Designers Christian Dior von 1947, eine Mode, die damals etwas ganz Neues darstellte und daher auch gern "New Look" genannt wurde. Erst Mitte der 60er Jahren wurde sie abgelöst, als der Minirock populär wurde.
Heute ist der Petticoat vor allem bei verschiedenen Tänzen beliebt: Man trägt ihn beim Square Dance oder bei Rock 'n' Roll Tanzkursen. Auch für weibliche Rockabillys, also Rock 'n' Roll-Fans, ebenso wie für die Western-Szene ist er noch immer ein Muss. Im deutschen Karneval findet man den Petticoat in einer besonders kurzen Version in der Bekleidung der Tanzmariechen wieder. Des Weiteren ist der Petticoat heute meistens Bestandteil der weiblichen Kostüme bei Tanzwettbewerben oder eleganten Bällen, vor allem bei Standardtänzen wie dem Walzer. Darüber hinaus gibt es ihn in einer bodenlangen Version auch bei so manchem Brautkleid.
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