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Macht den PDA überflüssig: das Sony P900 Handy

Eigentlich wurde der PDA durch das Sony Handy mit Riesen-Speicher und Touchscreen überflüssig gemacht. Tester wollten auch der Frage auf den Grund gehen, ob Sony Ericsson an den Schwächen des Vorgängers gearbeitet hat.

Zu einem echten Ersatz für den PDA soll das P900 durch die Eingabe per Stift auf dem berührungsempfindlichen Display und durch die komfortable Termin- und Adressverwaltung gemacht werden. Damit kam im November 2003 das zweite Allroundtalent des schwedisch-japanischen Joint Venture auf den Markt. In der Praxis zeigte der Vorgänger P800, der mit ähnlich viel Equipment ausgestattet war, mehrere kleine Mankos. Die Tester wollten beim Nachfolger untersuchen, ob Sony Ericsson diese ausgemerzt hat.

Neben den Organizerfeatures bietet das P900 auch eine Menge Entertainment, was vor allem dem MP3-Player und der Digicam geschuldet ist. Um alle Funktionen im Hauptmenü anzeigen zu können, reicht selbst das 6 cm lange Display nicht aus. Eines der Highlights ist hier z. B. die Kamerafunktion, mit der man kleine Videos oder Bilder in VGA-Auflösung mit 640 x 480 Pixel aufnehmen kann. Durch den Speicherplatz wird die Länge der Videos definiert. Frei verfügbar sind 15,5 MB internen Speichers, außerdem liefert Sony Ericsson noch einen Memory Stick Duo (33 MB) mit.

Dabei kann man den Speicher auch mit MP3-Dateien füllen. Auf dem Smartphone landen diese ganz unkompliziert mit einem Mausklick. Ein dreiminütiges Musikstück konnte im Test in gut 90 Sekunden auf den Alleskönner überspielt werden. Dieser Song kann dann auch als Klingelton verwendet werden, das geht ebenso mit allen anderen MP3-Dateien. Eine Java-Engine, mit der auch Downloads im Sony Ericsson eigenen Mophun-Format unterstützt werden, ist ebenfalls mit an Bord. Ferner kann man auf dem kleinen Wunder auch noch Symbian basierte Anwendungen installieren. Hierzu liefert Sony Ericsson gleich eine kleinere Selektion mit, wie zum Beispiel Weltzeit und Rechner.

Was die Tester vermissten, waren Anrufprofile, mit denen man unkompliziert und schnell die Ruftöne an verschiedene Profilsituationen, wie beispielsweise Besprechung oder laute Umgebung, anpassen kann. Dafür beherrscht das P900 aber die Aufnahme von Sprachmemos, Sprachwahl und Sprachsteuerung. Fast fehlerfrei lief die Software während der Testphase, während sich das P900 lediglich bei schnellem Wechsel zwischen den Funktionen eine Minirechenpause gönnte. In wenigen Fällen half ein Neustart, wenn zuweilen die Anzeige „Zu wenig Arbeitsspeicher vorhanden“ auftauchte. Zum Lieferumfang gehören ein Stereoheadset, eine Gürteltasche und ein integriertes USB-Kabel.

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