Segeln und die Seekrankheit. Vitamin C hilft.
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Ihren Ursprung haben die Jacken als Arbeitskleidung; die ersten Modelle stammen von Adolf Wuttke. Der Hamburger Wuttke war in den 1940ern Schweißdrahthändler, befasste sich im Laufe der Jahre auch damit, mechanische Instrumente für die Tiefseeforschung zu entwickeln. Schließlich kam er auf die Idee, wetterfeste und strapazierfähige Arbeitskleidung für die Werftarbeiter und Nautiker zu entwerfen. Als Material für die maßgeschneiderten Arbeitsdressen diente gewachstes Segeltuch. Das Familienunternehmen wuchs weiter; 1989 stieg Wuttkes Enkel Thomas in die Firma ein. Er baute das Marken Label Wellensteyn aus: Markenzeichen ist ein weißes Kreuz mit acht Spitzen auf rotem Grund, das an die Schweizer Nationalflagge erinnert.

Inzwischen vertreibt Wellensteyn mehr als 500 verschiedene Jacken, das Spektrum reicht vom wetterfesten Parka für den Werftarbeiter bis zum gediegenen Outfit für den Piloten, und sogar die Geheimpolizei in Moskau trägt Wellensteyn. Die Firma, die auf Material-Experimente mit neuen Stoffen setzt, kreiert Jacken-Trends mit glänzenden Metalloberflächen genauso wie Oberflächen, die einer moosartigen Struktur täuschend ähnlich sehen. Dabei variiert die Bandbreite der Preisschilder auf den Jacken zwischen rund 80 bis um die 800 Euro. Wellensteyn lässt in China produzieren, für Design und Marketing sind die Mitarbeiter/innen in Norderstedt zuständig. Die Jacken werden weltweit, sogar in Australien und in den USA getragen, rund 1500 Einzelhändler und 23 Wellensteyn-Geschäfte werden beliefert.
Für Leute, die in der Nähe von Hamburg wohnen, lohnt sich die Fahrt nach Norderstedt: Im Werksverkauf gibt es Jacken weit unter dem Normalpreis angeboten: Neben modisch aktuellen Schnitten gibts sie auch im Retrostil.
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