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Was muss ich über den Esprit Shop wissen?

Die Modemarke Esprit ist besonders in Deutschland beliebt und in zahlreichen Kleiderschränken präsent. Der Esprit Shop ist für viele Käufer die erste Anlaufadresse beim Shoppen und zudem bei den Internetkäufern beliebt.

Esprit – ein deutsches Phänomen? Tatsächlich wird die Bekleidungsmarke in keinem anderen Land derart oft getragen wie in Deutschland, wo das rote Logo kaum noch wegzudenken ist. Esprit unterhält im nordrhein-westfälischen Ratingen seine Europazentrale, registriert ist die Gesellschaft jedoch auf den Bermudas und zudem im chinesischen Hongkong und Kowloon vertreten.

Gegründet wurde Esprit von Douglas Tompkins und seiner Frau Susie Russel, die bereits das Outdoor-Unternehmen The North Face ins Leben riefen und Esprit schließlich verkauften – Susie ist jedoch noch heute Miteigentümerin, während Doug sich dem aktiven Umweltschutz verschrieben hat.

Die Esprit Holdings Limited ist an der Hongkonger Börse notiert und erwirtschaftete 2007 einen Nettogewinn von 488 Millionen Euro. Esprit betreibt ca. 650 seiner Stores in Eigenregie und ist insgesamt an 14.000 Standorten vertreten – besonders häufig anzutreffen ist Esprit hier als Shop-In-Shop-Anbieter in Kaufhausketten.

Das Unternehmen bietet verschiedene Produktlinien von Streetwear („de corp“) über Businesskollektionen für Damen („Women Collection“) und Freizeitbekleidung für Herren („Men Casual“) bis zu Kinderbekleidung („Esprit Kids“) sowie diverse Lizenzwaren wie Uhren und Schmuck an.

Die Geschäfte werden seit 2006 von Heinz Krogner-Kornalik in Ratingen geleitet, der den Konzern von der wenig erfolgreichen Marke in ein weltweites Imperium verwandelt hat, das heute die Nummer drei der weltweiten Textilkonzerne ist – nur H&M und Zara sind noch erfolgreicher. Etwa die Hälfte seines Umsatzes macht Esprit heute mit Ladengeschäften und seinem Esprit Shop im Internet in Deutschland, wobei der Konzern als Kernzielgruppe Frauen im Alter von 28 mit Qualitätsansprüchen umschreibt.

Esprit beschränkt sich heute in seiner Mode, nachdem das Unternehmen mit allzu trendigen Modellen auf seinen Kollektionen sitzen blieb, wieder auf klassische Schnitte und dezente Farben von schwarz bis beige. Hergestellt werden ca. 40 % aller Esprit-Textilien in Asien, weitere Zulieferer befinden sich in der Türkei, Italien, Portugal und Indien.

Entgegen der positiven Umsatzentwicklungen im Stammland Deutschland versucht sich das Unternehmen noch immer erfolglos am US-amerikanischen Markt, wo sich Esprit bisher nicht gegen die amerikanischen Textilkonzerne durchsetzen kann. Aus Deutschland hingegen sind die Marke Esprit und der Esprit Ehop kaum noch wegzudenken – kaum eine Stadt, die nicht wenigstens ein kleines Shop-in-Shop-Angebot verzeichnen kann.

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