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Handschuhe ohne Finger - praktische Alltagsbegleiter

Fingerlose Handschuhe, auch Kurzfingerhandschuhe oder Halbhandschuhe genannt, bedecken nicht die gesamten Finger mit Stoff. Die Fingerkuppen bleiben hier frei, was einige Vorteile mit sich bringt.

Handschuhe ohne finger sind sehr bequem
© bdoubleu - Fotolia.com
Die oberen Enden der Finger, also die Fingerkuppen beziehungsweise Fingerbeeren, sind der sensibelste Bereich der gesamten Hand.Jede einzelne Fingerkuppe verfügt über ungefähr 700 Druck- und Berührungssensoren. Aus diesem Grund werden in der täglichen Arbeit besonders die Spitzen der Finger benutzt. Geschlossene Handschuhe oder sogar Fäustlinge sind daher äußerst einschränkend. Mit Halbhandschuhen hingegen können Personen beispielsweise besser schreiben oder etwas eintippen und erfahren dennoch eine gewisse Wärme in der Handpartie. Gerade Vertreter von Berufsgruppen, die auch im Winter draußen arbeiten (wie Politessen), zählen daher auf dieses Design.

Erstmals wurde der Handschuh im Buch Rut, Kapitel 4, im jüdischen Tanach beziehungsweise im Alten Testament erwähnt.

Diese Schriften entstanden um 1000 v. Chr. Damals waren Handschuhe jedoch nicht für jedermann gebräuchlich, sondern gehörten unter anderem zur festlichen Hofkleidung. Im 13. und 14. Jahrhundert kamen Handschuhe dann auch in deutsche Gebiete. Erst im 19. Jahrhundert wurden hier die praktischen Halbhandschuhe Mode.

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