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Pfändungsfreies Einkommen - Leben am Existenzminimum

In Deutschland leben bereits Millionen Menschen mit einem pfändungsfreien Einkommen also verdienen jedes Jahr weniger als 17.000 Euro brutto.

pfändungsfreies einkommen
© Jakub Krechowicz - Fotolia.com

Wer in Deutschland weniger als 990 Euro netto pro Monat verdient der lebt mit einem pfändungsfreien Existenzminimum und dies kann recht schwer sein besonders seit dem die Energiepreise steigen und die Sozialabgaben im kommenden Jahr erneut ansteigen werden. Ein pfändungsfreies Einkommen bedeutet dass das monatliche Gehalt oder Lohn nicht durch Gläubiger gepfändet werden darf.

Das pfändungsfreie Einlommen und das Sozialgesetzbuch

Das pfändungsfreie Einkommen wurde in dem Sozialgesetzbuch festgeschrieben und eingeführt um Personen vor einem sozialen Absturz zu bewahren. Das Leben mit einem pfändungsfreien Existenzminimum ist nicht leicht denn nach Abzug der Miete, Strom, Wasser, Telefon und Versicherungen bleibt kaum noch Geld übrig. Die Berufe wo ein Einkommen verdient wird welches unter oder knapp über dem pfändungsfreien Existenzminimum liegt.

Welche Berufsgruppen fallen unter das pfändungsfreie Einkommen?

Zu diesen Jobs gehören zum Beispiel Putzfrauen, Glasreiniger, Kassierer, Minijobber, Taxifahrer und weitere Berufe der boomenden Dienstleistungsbranche. Jemand der mehr als 990 Euro netto verdient und Schulden hat dem wird der Teil des monatlichen Einkommens gepfändet welches über dem pfändungsfreien Existenzminimum liegt sind zahlreich.

Die Privatinsolvenz

Seit einigen Jahren gilt in Deutschland die Privatinsolvenz, die jeder anmelden kann der hohe Schulden hat und mit dem aktuellen Einkommen diese nicht mehr bedienen kann. Bei der Privatinsolvenz werden alle Einkommen, die Ausgaben und Schulden aufgelistet und mit den Gläubigern falls möglich eine prozentuale Rückzahlung des durch den Schuldner aufgenommenen Geldes vereinbart.

Keine Pfändung bei Privatinsolvenz

Wird die Privatinsolvenz beschlossen, darf das Einkommen welches nicht mehr als das pfändungsfreie Existenzminimum beträgt auf keinen Fall durch die Gläubiger gepfändet werden. Wer keine Schulden hat aber nur ein monatliches Einkommen von 990 Euro netto verdient und dieses Monatseinkommen erhöhen möchte, sollte eventuell überlegen einen Minijob anzunehmen oder den Sprung in die Selbstständigkeit durch Gründung eines Unternehmens wagen.

Einen Neuanfang per Selbständigkeit wagen?

Vor der eventuellen Selbstständigkeit ist es allerdings empfehlenswert ein Existenzgründerseminar besuchen und wer dann noch sicher ist der sollte ein Unternehmen gründen. Es dauert allerdings durchschnittlich zwei bis drei Jahre bevor sich eine gegründete Firma finanziell selbst trägt und Gewinne einfährt. Je nachdem in welcher Branche das Unternehmen gegründet wurde kann damit nach einigen Jahren ein doch recht gutes Monatseinkommen erzielt werden welches

 
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von Line Fischer 10.09.2008
Gestellte Fragen: 1

Fragen zum Beitrag: “Pfändungsfreies Einkommen - Leben am Existenzminimum”

 
Frage 1
 
Gast - geschrieben am 12.01.2012 um 14:39

Pfändung

Kann eine Lebensversicherung, auf die über vermögenswirksame Leistungen einbezahlt wird gepfändet werden, wenn das Nettoeinkommen einschließlich der VWl den Pfändungsfreibetrag nicht übersteigt.

Antworten 0 Es gibt noch keine Antworten auf diese Frage..

Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

M.Schenkel [Gast]

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Die gesetzliche Pfändungsfreigrenze ist der Grundbetrag.

Arbeit die besser bezahlt wird lohnt sich immer denn da gibt es noch die 10tel Regelung. Vom Einkommen das über die Pfändungsfreigrenze verdient wird bleiben:

3/10 für den Lohnempfänger

2/10 für den Ehepartner

und für jede Unterhaltspflichtige weitere Person je 1/10.

Also: Verheiratet und ein Kind bedeutet,

pfändungsfreigrenze plus 60 Prozent vom Betrag darüber.

Errechenbar über hilfsprogramm.Über Google HS Pfändung eingeben

Autor:

sirbubi [Gast]

Wird das Existenzminimum vom Nettolohn berechnet?

Video zum Thema: “Pfändungsfreies Einkommen - Leben am Existenzminimum”

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