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Die Grundlagen für christliche Eheberatung

Die christliche Eheberatung bezieht immer die Grundsätze des Glaubens mit ein, öffnet sich aber auch zunehmend den Problemen der modernen Gesellschaft.

christliche eheberatung
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Die christliche Eheberatung beginnt oft schon bei der Partnerwahl. Dabei geht es darum, sich beraten zu lassen, wie eine Verbindung zwischen gläubigen und nicht gläubigen Menschen in der Praxis funktionieren kann. Auch muss von der christlichen Eheberatung oft die Frage geklärt werden, wie sich die Glaubensgrundsätze unterschiedlicher Religionen in einer Beziehung leben lassen.

Auch bei in der Beziehung auftretenden Problemen werden die Christen nicht allein gelassen. Das beginnt schon damit, dass durch den Glauben selbst eine soziale Gemeinschaft entsteht, ein Netzwerk, das einem in schwierigen Situationen zusätzlichen Rückhalt gibt. Auch die Priester sind immer ein verlässlicher Ansprechpartner für die gläubigen Menschen. Oft beginnt die christliche Eheberatung bereits an dieser Stelle.

Wer glaubt, dass sich diese Unterstützung ausschließlich darauf bezieht, dass der Glaube selbst gestärkt wird und Dulden gefordert wird, der irrt. Die Eheberatung widmet sich inzwischen auch den alltäglichen Problemen, die noch bis vor kurzer Zeit als rein weltliche Probleme eingestuft und außen vor gelassen worden sind. Das schließt die zunehmende Öffnung gegenüber sexuellen Eheproblemen zunehmend mit ein. Selbst im Kreise der Theologen gibt es inzwischen auch Berater, die den Paaren in diesem Bereich Rat und Hilfe bieten können.

Eine Veröffentlichung von Pastor Karl-Heinz Espay in der Zeitschrift „Weißes Kreuz" beweist das sehr eindrucksvoll. Er legt hier sehr genau offen, wie die christliche Eheberatung sich schon gewandelt hat, denn er begründet die Notwendigkeit einer erfüllten Erotik sogar unmittelbar aus den Grundsätzen des christlichen Glaubens heraus. Dabei geht er fast schon wissenschaftlich an die Aufarbeitung dieser Problematik unter Berücksichtigung der darauf lastenden Alltagssorgen heran.

Auch die Beratung zur Familienplanung und die Unterstützung sozial schwacher Familien sind Teil der christlichen Eheberatung. Wer hier Unterstützung benötigt, kann sich an verschiedene Hilfsorganisationen wenden, deren Türen im Übrigen nicht nur gläubigen Menschen offen stehen. Die Hilfe der Familienberater von Caritas, Diakonie und anderen Organisationen wird jedem hilfsbedürftigen Menschen zuteil.

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