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Dias mit dem Diascanner schnell scannen und digitalisieren

Wenn man viele Dias scannen möchte, dann sollte man zu einem Diascanner greifen - denn mit diesem dauert das Scannen einfach nicht so lange.

Dias digitalisieren
© Birgit Reitz-Hofmann - Fotolia.com

Dias wie man sie von früher her kennt werden heutzutage kaum noch angefertigt. Seit dem es günstige Beamer und Projektoren gibt, die man direkt mit einem Computer ansteuern kann, gibt es für Dias kein Bedarf mehr. Schließlich ist es einfacher und komfortabler mit einem Beamer seine Digitalfotos zu präsentieren, als einen alten, lauten Diaprojektor einzusetzen. Aus diesem Grund gehen immer mehr Fotografen dazu über ihre alten Dias zu digitalisieren um diese anschließend einmotten zu können. Denn es ist inzwischen möglich diese scannen zu können – und somit auf einem Datenträger abspeichern zu können.

Alles was man dazu benötigt ist ein Diascanner. Hierbei handelt es sich um einen besonderen Scanner der speziell für den Scan von Dias ausgelegt ist. Solch ein Diascanner ist in aller Regel ein sehr handliches Gerät. Er nimmt nicht viel Platz weg und arbeitet schnell und zuverlässig. Die Dias werden in einen kleinen Schlitz gezogen und werden dann ganz automatisch gescannt. Dabei können die Dias sowohl als Film als auch gerahmt eingezogen werden. Die meisten Scanner werden mit einem Adapterrahmen ausgeliefert, so dass man zuvor nur festlegen muss ob man gerahmte oder ungerahmte Dias scannen möchte.

Beim Kauf sollte man vor allem auf die Scangeschwindigkeit achten. Möchte man mit dem Diascanner viele Dias und Filme digitalisieren, dann ist es ratsam ein Modell mit hoher Scangeschwindigkeit zu kauen, denn das reduziert die Wartezeit ganz enorm. Des Weiteren sollte der Scanner über eine automatische Fehlerkorrektur verfügen. Somit werden Staubkörner und Kratzer auf der Diaoberfläche von selbst wegretuschiert. Diese Fehlerkorrektur ist auf jeden Fall sehr lohnenswert, denn die digitalen Bilder sehen deutlich besser aus.

Wenn man lediglich ein paar Dias oder Filme scannen möchte, dann muss man sich nicht unbedingt einen Diascanner kaufen. Es ist nämlich möglich diese mit einem gewöhnlichen Flachbettscanner zu scannen. Dazu benötigt man lediglich einen Diaaufsatz, mit dessen Hilfe die Dias fixiert werden. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass entsprechende Aufsätze nicht für jeden Scannertyp angeboten werden – deshalb ist es ratsam bereits beim Kauf des Scanners darauf zu achten ob es für das vorgesehene Modell entsprechende Aufsätze zu kaufen gibt. Die Aufsätze an sich sind übrigens nicht teuer, so dass man diese am besten gleich mit erwirbt.

 
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von Max Lorenz  01.08.2008
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Fragen zum Beitrag: “Dias mit dem Diascanner schnell scannen und digitalisieren”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 11
Autor:

Thorsten Schäfer [Gast]

Hallo,

das ist ein guter Artikel mit vielen brauchbaren Hinweisen. Ich habe mich mit der Aufgabe tausender Dias zu digitalisieren selbst sehr lange befasst. Eine universale Lösung gibt es meiner Meinung nicht dafür.

Wenn aber jemand kein Vermögen ausgeben möchte, schon eine gute digitale Spiegelrefexkamera besitzt, auf eine wirklich gute Qualität nicht verzichten möchte, sollte er mal unter dem angegebenen Link etwas nachlesen. Ich halte diese Methode für eine echte Alternative, zumal der Aufwand dennoch pro Bild nur 3 Sekunden dauert. Professionelle Digitalisierungsmaschinen der 10.000 Euro Klasse arbeiten übrigens mit dem gleichen Verfahren.

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Arndt Wissenbach [Gast]

Ein guter Bericht. Ich würde die Materie noch um eine weitere Technik bereichern, schneller als jeder Scanner, die Qualität in Abhängigkeit der eigenen Digitalen Kamera (inkl. Optik mit guter Makrofähigkeit) und besonders lohnenswert, wenn man hunderte von Dias/Negativen digitalisieren möchte.

Ich wurde durch einen Artikel auf die Digilightbox-Methode aufmerksam. Die Homepage des Anbieters ist sehr umfangreich.

Die Dias werden in eine Rechtwinklige Schablone gelegt und mit absolut korrektem Tageslicht mit der eigenen Kamera abfotografiert. 3 Sekunden braucht man für ein Dia. Und das komplizierte Einstellen der Farben von einem Scanner entfallen.

http://www.digilightbox.de

Autor:

abc-scan.de [Gast]

Ja, guter Artikel!

Wir haben beim Dia-Scannen mit unserem NIKON 5000 noch gelernt, dass die Scan-Geschwindigkeit auch maßgeblich von der CPU des angeschlossenen PCs abhängt. Ein 2Ghz-Prozessor bremst einen Filmscanner noch aus!

Beste Grüße

Florian

www.abc-scan.de

Autor:

Siegfried Schatz (Gast) [Gast]

Auch ich stehe vor der Frage entweder einen neuen Schrank zu kaufen um die rd 15000 Dias aufzubewahren oder sie zu scannen und so das Aufbawahrungsmengenproblem zu minimieren. Gibt es irgendwelche Tipps, welchen Scanner man sich ggf zulegen sollte?

Autor:

Christian Häglsperger [Gast]

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Hallo,

wenn man mehrere Tausend Dias digitalisieren möchte, gibt es zur Zeit m. e. in Sachen Geschwindigkeit und Qualität kaum Alternativen zu den Filmscannern aus dem Hause Nikon (Baureihe: Coolscan).

http://www.dia-digi-cd.de/

Autor:

M.Ewerling nbw.de [Gast]

Hallo,

bei einer Menge von 15.000 Dias sollte mann auch bedenken, dass es auch mit den Geräten von NIKON z.B. Coolscan 5000ED eine nicht zu unterschätzende Zeit in Anspruch nimmt. Wir nutzen diese Baureihe und benötigen, je nach Auflösung, ca. 2 bis 2,5 Minuten pro Bild für den Scanvorgang. Bei 15.000 Stück also ca. 500 bis 625 Stunden. Die Anschaffung liegt bei ca. 2.000€ (Neu). Mann kann dieses Gerät anschließend sicherlich noch verkaufen. Eventuell ist es sinnvoller, dieses an einen Dienstleister zu vergeben.

Autor:

http://fixdiadigi.fotos.lc [Gast]

Schnell und einfach Dias digitalisieren?

Wie mach ich das am besten?

Das fragt sich so mancher der vor einer Regalwand voller Diakästen steht.... (so wie ich auch)

Mein Tip: Mit umgebautem Diaprojektor und Digitalkamera! Eine zusammenfassung findest du unter http://fixdiadigi.fotos.lc/

Autor:

Norbert Kahn [Gast]

Sehr interessanter Artikel,

habe nach langen Recherchieren und auch auf Grund der sehr guten Reverenzen meine gesamte Diasammlung Kleinbild und auch Mittelformat ca.20000Stück! der Firma Scan-Studio übersandt http://www.scan-studio.de/

Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden.

Autor:

Stefan [Gast]

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Habe in Google recherchiert und haber mir dann einen Scanner von Reflecta (DigitDia 5000) bei www.mietsanner.de gemietet. Da kam dann eine etwas überdimensionierte Kiste per Paketdienst an, wo alles drin war: Scanner, Laptop, Anleitung, usw. Habe aber dann meinen eigenen PC genommen. Ging gut, die Abwicklung war reibungslos, obwohl mir bei den 500,- Kaution etwas mulmig war. Ist aber sofort zurückgezahlt worden. Kann den Reflekta sehr empfehlen, geht reibungslos auch bei großen Mengen.

Autor:

Jans Maschke [Gast]

Sehr guter Artikel,

ich möchte noch ergänzen, daß auch Profis Dias abfotografieren und nicht scannen. Das geht einfsch schneller. Bei 1000 Stück spielt die Geschwindigkeit eine große Rolle. Man benötigt eine Leuchtplatte mit Normlicht eine gute Kamera und ein Makroobjektiv. Sehr komfortabel wird es mit einer bedienerfreundlichen Konstruktion mit Justierung. Ich habe den Dia-Digitalisierer von der Firma Digilightbox im Einsatz. Auf der Homepage http://www.digilightbox.de bekommt man auch detailierte Infos als Download.

So eine Apparatur kann man sich auch selber bauen.

Autor:

Jimmy Carlitos Wow [Gast]

!! Tolle information,Ohne grausames Technisches Chinesich....Hat mir sehr geholfen.Danke.

Frohes und Gesundes 2012....

Video zum Thema: “Dias mit dem Diascanner schnell scannen und digitalisieren”

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