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Technik der Induktion: Kochfeld - Vor- und Nachteile

Das Induktionskochfeld ist eine bahnbrechende Neuerung des Kochfeldmarktes. Aber der Gebrauch eines solchen Feldes birgt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, die man bei der Frage des Erwerbs überdenken sollte.

induktion kochfeld
© Milkos - Fotolia.com
Ein Induktionskochfeld ist ein Kochfeld, bei dem die zum Kochen benötigte Energie durch ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt wird und dieses im Boden des Kochgeschirrs in Wärme umgewandelt wird. Dies erfolgt durch einfache Magnettechnik. Im Induktionskochfeld ist eine meist aus Kupfer gefertigte Spule montiert, die das elektromagnetische Wechselfeld erzeugt, sobald Strom durch es fließt. Diese magnetischen Wirbelströme wiederum sind für die Energieerzeugung im Kochtopf verantwortlich, da sich die geladenen Teilchen entlang der Wirbelströme anordnen und durch diese Bewegung Energie freigesetzt wird.

Prinzipiell funktioniert die Induktionstechnik bei allen metallenen Behältnissen. Da aber nur Materialien mit hohen ferromagnetischen Eigenschaften die nötige Hitzeentwicklung erzeugen können, besteht Geschirr für ein Induktionskochfeld in der Regel aus Edelstahltöpfen mit Eisenböden. Dies hat vor allem den Vorteil, dass ferromagnetische Materialien dazu in der Lage sind, elektromagnetische Wechselfelder in sehr hohem Maße zu bündeln. So werden ungefähr 2/3 der elektrischen Energie im Eisenboden in thermische Energie umgesetzt. Die überbleibenden 1/3 werden darüber hinaus durch den sogenannten „Ummagnetisierungsverlust“ ebenfalls in Heizleistung umgesetzt, allerdings in den Seitenwänden des Gefäßes. Außerdem würde eine Verwendung von anderen Materialien dazu führen, dass die elektromagnetischen Wirbelströme nicht in diesem Maße im Kochtopfboden gebündelt würden und sich somit frei im Raum verbreiten, was zu Schädigungen an anderen Küchengeräten führen kann.

Induktionsfelder erhitzen somit nicht nur den Boden des Kochtopfes, sondern auch dessen Seitenwände, was zu einer besseren Wärmeverteilung des Kochtopfinhaltes führt. Daraus resultiert eine Zeitersparnis. Über dies hinaus besteht beim Induktionskochfeld keine Gefahr, sich an der Herdplatte zu verbrennen, da diese ja nicht erhitzt wird. Allerdings weisen diese Kochfelder nicht nur Vorteile auf. Zwar ist die Energieersparnis beim kurzen Erwärmen sehr gering, doch je länger der Herd in Betrieb ist, desto höher wird der Energiebedarf und -verbrauch. Außerdem sind die Kosten für speziell geeignetes Geschirr sehr hoch.

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