Das richtige Handy ohne Vertrag für Kids
Verbraucherzentralen warnen nicht ohne Grund vor den immensen Kosten, die vielfach durch Handyverträge anfallen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden

Verbraucherzentralen warnen nicht ohne Grund vor den immensen Kosten, die vielfach durch Handyverträge anfallen, die von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Böse Zungen behaupten bereits, viele Jugendliche kommunizierten bereits ausschließlich per SMS. Werden monatlich Hunderte dieser Kurznachrichten hin und her gesendet, liegen die Folgen auf der Hand. Die Eltern sind dem Herzinfarkt nahe. Dabei lassen die Anbieter von SMS-Chats und Klingeltönen in der Werbung keine Gelegenheit aus, mit bunten Bildern die Jüngsten weiter zu animieren. Schon heute ist der Markt der Klingeltöne und anderer Handy-Services einer der größten im Entertainment-Bereich. In letzter Konsequenz ist die Folge die Schuldenfalle schon in jungen Jahren. Auf diese Gefahr haben nicht nur Verbraucherschützer oft hingewiesen, auch die Politik fordert verstärkt die Einrichtung gesonderter Tarife und Nutzungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen durch Kinder und Jugendliche von den zahllosen Anbietern, die sich auf diesem rasant vergrößernden Kommunikationsmarkt tummeln.
Dabei ist der Gedanke, Kinder jederzeit per Handy erreichen zu können, grundsätzlich gut. Lohnend für diesen Fall ist ein Handy ohne Vertrag in Form der bekannten Prepaid-Karten. Bei dieser Mobilfunk-Nutzung steht über ein Guthaben-Modell ein gewisses finanzielles Kontingent zur Verfügung. Ist dieses Guthaben einmal verbraucht, muss eine neue Aufladung erfolgen, damit wieder selbst Anrufe getätigt oder Nachrichten versendet werden können. Aber auch nach Verbrauch des Guthabens der Karte bei einem Handy ohne Vertrag ist die jeweilige Telefonnummer weiterhin erreichbar, meist gilt dies für einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Sicherheit für die Eltern ist also gewährleistet, da sie jederzeit erfahren können, wo sich Junior aufhält.
Zudem ist die Kostenkontrolle insofern gesichert, als dass keine unerwarteten Kosten mit einer Handyrechnung ins Haus flattern können. Auch fällt bei dieser Variante des Handys keine monatliche Grundgebühr an. Bezahlt wird, was genutzt wird. Dafür sind die Preise jedoch bei der Mehrheit der Angebote geringfügig höher, natürlich wollen die Mobilfunkanbieter auch etwas verdienen. Auch bei diesen Karten lohnt sich vorab der Vergleich der verschiedenen Anbieter, der Sparmöglichkeiten mit sich bringen kann.
Gerhard Maier


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