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Ein Handyvertrag ohne Schufa ist auch bei schlechter Bonität möglich

Einen Handyvertrag ohne Schufa kann man auch bei negativen Einträgen bekommen. So muss niemand auf die Möglichkeit des mobilen Telefonierens verzichten.

handyvertrag ohne schufa
© MariusdeGraf - Fotolia.com

Bevor ein Kunde von einer Telefongesellschaft einen Vertrag und ein neues Handy bekommt, wird erst einmal eine Schufa-Auskunft eingeholt. Gibt es hier negative Einträge, wird der Interessent nicht angenommen. In diesem Fall ist ein Handyvertrag ohne Schufa die Lösung, denn hier spielt auch eine schlechte Bonität keine Rolle.

Die Gründe für negative Einträge bei der Schufa können vielfältig sein. Zumeist wurde ein Kredit nicht ordnungsgemäß zurückgezahlt, es gibt unerfüllte Zahlungsverpflichtungen gegenüber einem Versandhandelsunternehmen oder das Finanzamt hat eine Kontopfändung verfügt. Mitunter wird ein Mobilfunk-Interessent aber auch ganz ohne eigenes Verschulden zur unerwünschten Person. Immer wieder berichten die Medien über Menschen, die ihre Rechnungen immer pünktlich bezahlen, wegen statistischer Auswertungen bei der Schufa aber dennoch als Risiko-Kunden gelten. Im Zweifel bleibt auch für diesen Personenkreis nur ein Handyvertrag ohne Schufa als Ausweg. Diese unverschuldeten Probleme sind allerdings nur – wenn auch mitunter spektakuläre – Ausnahmefälle.

Wer sich also tatsächlich einmal finanziell übernommen hat und deshalb negative Einträge bei der Schufa hat, der sollte sich erst einmal kritisch fragen, ob ihm seine finanzielle Situation den Abschluss eines Handyvertrags tatsächlich ermöglicht. Denn auch wenn der Vertrag ohne Schufa geschlossen wird, müssen natürlich die monatlichen Gebühren pünktlich gezahlt werden. Dasselbe gilt für anfallende Gesprächskosten.

Wer einen Handyvertrag ohne Schufa abschließt, der bekommt in der Regel kein kostenloses Handy. Vielmehr muss er entweder ein bereits vorhandenes Mobiltelefon mit der neuen Karte nutzen oder eine bestimmte Summe zahlen, um ein neues Handy zu erhalten. Die Vertrags-Angebote unterscheiden sich in Bezug auf die Grundgebühr und die Minutenpreise. Da es einige Anbieter gibt, die sich auf Handyverträge ohne Schufa-Auskunft spezialisiert haben, kann man durchaus erst einmal verschiedene Offerten einholen und diese dann vergleichen. Dabei sollte man darauf achten, dass während der Tageszeit, zu der man meistens spricht (also zum Beispiel wochentags zu den Bürozeiten oder am Wochenende) möglichst günstige Minutenpreise bei vernünftiger Taktung gelten.

Wenn man diese Punkte beachtet, dann ist ein Handyvertrag ohne Schufa eine gute Möglichkeit, auch bei schlechter Bonität jederzeit mobil erreichbar zu sein und von unterwegs aus telefonieren zu können.

 
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von Maja Brandt  22.07.2008
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Fragen zum Beitrag: “Ein Handyvertrag ohne Schufa ist auch bei schlechter Bonität möglich”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Sean [Gast]

Ich find das gut, dass es noch eineige Unternehmen gibt die einen Handyvertrg bei negativer Schufa genehmigen. Hab auch eine Seit gefunden die Handyverträge ohne Schufa für Jugendliche anbietet.

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