Chipkarten Software für jedermann
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Nicht immer erkennt man günstige Handyverträge gleich auf den ersten Blick. In den meisten Fällen lohnt es sich, vor dem Abschluss erst einmal verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Und wie so oft gilt auch hier: Mögliche Fallstricke lauern meistens im Kleingedruckten.
Die Kosten, die das Mobiltelefon verursacht, werden im wesentlichen durch zwei Faktoren bestimmt: Zum einen durch die Höhe der monatlichen Grundgebühr, zum anderen durch die Gebühren für Gespräche. Wenn man sich nun auf die Suche nach günstigen Handyverträgen macht, muss man deshalb auch immer diese beiden Posten beachten.
Eine niedrige Grundgebühr muss der Kunde oftmals mit relativ hohen Minutenpreisen „bezahlen“. Andererseits kann man bei höheren Grundgebühren in vielen Fällen in den Genuss extrem niedriger Minutenpreise kommen. Deshalb kann man günstige Handyverträge nicht allgemein benennen, sondern muss sich erst einmal mit dem Telefonierverhalten des Kunden auseinandersetzen.
Vieltelefonierer sollten ihr Augenmerk vor allem auf die Preise pro Minute richten. Und sie sollten darüber nachdenken, wann sie ihr Handy vor allem benutzen – eher tagsüber während der typischen Bürozeiten oder vor allem am Wochenende? Die Mobilfunkunternehmen bieten jeweils passende Vertragsvarianten mit zum Beispiel niedrigen Preisen am Wochenenden und dafür höheren Gebühren von montags bis freitags.
Wer mit seinem Mobiltelefon in erster Linie erreichbar sein will und nur selten jemanden anruft, der muss die Fixkosten niedrig halten. Günstige Handyverträge sind in diesem Fall also solche Angebote, die mit möglichst geringen Grundgebühren ausgestattet sind. Die Preise pro Minute sind bei diesen Tarifvarianten oftmals sehr hoch – doch das stört natürlich den Kunden wenig, der ohnehin kaum aktiv telefonieren möchte.
Unterschiede gibt es allerdings nicht nur zwischen unterschiedlichen Tarifangeboten innerhalb eines Netzes, sondern auch zwischen den Angeboten verschiedener Mobilfunkfirmen. Die Suche nach günstigen Handyverträgen gestaltet sich gerade beim Vergleich von Konkurrenz-Tarifen sehr schwierig, weil es unzählige Ausnahmen und Sonderregelungen gibt. Das beginnt schon damit, dass die Zeiträume, in denen jeweils bestimmte Minutenpreise gelten, unterschiedlich definiert werden. Bei dem einen Anbieter wird es ab 18 Uhr billiger, der andere gewährt erst eine Stunde später Nachlässe.
Wer günstige Handyverträge finden will, der sollte deshalb über ein oder zwei Wochen hinweg eine Art Handy-Tagebuch führen. Dieses zeigt, wann man wie lange telefoniert – und dann lässt sich am besten der maßgeschneiderte Tarif finden.
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