Jederzeit und überall das Prepaid-Guthaben aufladen und abtelefonieren
Alternativ zu Handyverträgen gibt es das Guthaben zur Aufladung, wobei den Kunden volle Kostenkontrolle und Mobilität versprochen werden. Die preislichen Unterschiede zu Vertragsangeboten sind oft nur gering.

Neben dem offensichtlichen Vorteil der fehlenden Vertragsbindung können teilweise auch die Tarife mit den Vertragsmodellen konkurrieren. Bei einer Auswahl von mittlerweile mehr als 20 Anbietern herrscht auch im Lager der Prepaid-Dienste ausreichend Konkurrenz, um die Preise in Bewegung zu halten. Besonders für Wenigtelefonierer und Zweithandybesitzer bleibt das Prepaid-Modell die erste Wahl. Vielerorts, nicht nur im Handyshop, besteht die Möglichkeit die Prepaid-Karte wieder aufzuladen. Dazu zählen Kioske, Tankstellen und der Einzelhandel, der teils seine eigenen und teils auch andere Anbieter vertreibt. Aber auch am EC-Automaten sowie über das Internet lässt sich das Guthaben aufstocken. Dazu sind auch die im Handel erhältlichen Aufladekarten nicht mehr unbedingt vonnöten. Über die Angabe der Kontoverbindung kann das Guthaben per Bankeinzug abgebucht werden. Manche Anbieter lassen auch Kreditkarten und Online-Zahlungen von Internetdiensten wie PayPal und Ähnlichen zu.
Das Guthaben bleibt so lange auf dem Handy gespeichert, bis man es abtelefoniert hat. Per SMS-Auftrag kann zudem eine Aufladung in Auftrag gegeben werden, wobei auch wöchentliche und monatliche Aufladung sowie eine Aufladung ab einem bestimmten Minimalguthaben möglich ist. Durch die Problematik, dass bei inaktiven Kunden, die Daten laut Gesetz nur 8 Wochen gespeichert werden dürfen, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Prepaid-Kunden, deren Guthaben verfallen war, da sie über Monate keine Aufladung vorgenommen hatten und somit aus der Kundenliste gelöscht wurden. Beinahe alle Anbieter haben hierfür eine Lösung gefunden und bei Unsicherheiten lohnt sich die Rückfrage an den Support, da diese Angelegenheiten sehr unterschiedlich gehandhabt werden.


Kommentare