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Faszinierende Geschöpfe: Giftige Spinnen in Deutschland

Die Angst vor Spinnen ist unter der Menschheit weit verbreitet, obwohl die meisten dieser Gliedertiere harmlos und friedfertig sind. Dennoch gibt es auch in Deutschland einige giftige Arten.

Dazu zählen zum einen die schwach giftige Kreuzspinne (Araneus), die sehr leicht an ihrem signifikanten Kreuz auf dem Hinterleib erkennbar ist, zum anderen die Wasserspinne oder auch Silberspinne genannt (Arayroneta aquatica). Diese Art lebt völlig im Wasser, die Männchen besitzen eine beige-gelbe Färbung, die Weibchen sind braun. Da die Wasserspinne in moorigen Regionen zu Hause ist, ist ein Kontakt mit dem Menschen eher unwahrscheinlich. Bei beiden genannten Arten wird der Spinnenbiss von der Schmerzintensität her mit einem Bienenstich verglichen. Auch eine starke Schwellung geht in der Regel mit einem Biss einher. Zur Heilung reichen normalerweise aber kühlende Umschläge.

"Dornfinger": Die giftige Spinne lebt in Süddeutschland

Als ziemlich giftig wird dagegen der in Süddeutschland ansässige Dornfinger (Cheiracantium punctiorum) bezeichnet. Ihr Biss verursacht einen brennenden, stechenden Schmerz und Schwellungen. Auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind nicht selten. Meist gehen diese Symptome nach drei Tagen wieder zurück, ein Arztbesuch wird angeraten. Erkennbar ist diese Spinne an ihrem rot-orange gefärbten Leib und den schwarzen Giftklauen. Sie wird bis zu 1,5 cm groß.

Giftige Spinnen in Südeuropa

Wer gerne Urlaub in Südeuropa macht, sollte allerdings wissen, dass es dort eine sehr giftige Spinne gibt, die sogenannte Malignatte, einer Verwandten der Schwarzen Witwe. Sie hält sich gerne in trockenem Ödland und dürren Regionen auf, ist nur 15 Millimeter groß, schwarz und hat 13 rote Punkte auf dem Hinterleib. Wer von ihr gestochen wird, spürt die Wirkung innerhalb von 10 Minuten: Ein starker Schmerz, schwellende Lymphknoten, Atemnot und Lähmungen sind nicht selten. Ein Arztbesuch wird bei dem Biss dieser Spinne dringend empfohlen. Allerdings kann man sich beim Wandern mit entsprechender Kleidung vor dem Biss einer Malignatte schützen.

giftige spinnen
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Dazu zählen zum einen die schwach giftige Kreuzspinne (Araneus), die sehr leicht an ihrem signifikanten Kreuz auf dem Hinterleib erkennbar ist, zum anderen die Wasserspinne oder auch Silberspinne genannt (Arayroneta aquatica). Diese Art lebt völlig im Wasser, die Männchen besitzen eine beige-gelbe Färbung, die Weibchen sind braun. Da die Wasserspinne in moorigen Regionen zu Hause ist, ist ein Kontakt mit dem Menschen eher unwahrscheinlich. Bei beiden genannten Arten wird der Spinnenbiss von der Schmerzintensität her mit einem Bienenstich verglichen. Auch eine starke Schwellung geht in der Regel mit einem Biss einher. Zur Heilung reichen normalerweise aber kühlende Umschläge. [b]"Dornfinger": Die giftige Spinne lebt in Süddeutschland[/b] Als ziemlich giftig wird dagegen der in Süddeutschland ansässige Dornfinger (Cheiracantium punctiorum) bezeichnet. Ihr Biss verursacht einen brennenden, stechenden Schmerz und Schwellungen. Auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind nicht selten. Meist gehen diese Symptome nach drei Tagen wieder zurück, ein Arztbesuch wird angeraten. Erkennbar ist diese Spinne an ihrem rot-orange gefärbten Leib und den schwarzen Giftklauen. Sie wird bis zu 1,5 cm groß. [b]Giftige Spinnen in Südeuropa[/b] Wer gerne Urlaub in Südeuropa macht, sollte allerdings wissen, dass es dort eine sehr giftige Spinne gibt, die sogenannte Malignatte, einer Verwandten der Schwarzen Witwe. Sie hält sich gerne in trockenem Ödland und dürren Regionen auf, ist nur 15 Millimeter groß, schwarz und hat 13 rote Punkte auf dem Hinterleib. Wer von ihr gestochen wird, spürt die Wirkung innerhalb von 10 Minuten: Ein starker Schmerz, schwellende Lymphknoten, Atemnot und Lähmungen sind nicht selten. Ein Arztbesuch wird bei dem Biss dieser Spinne dringend empfohlen. Allerdings kann man sich beim Wandern mit entsprechender Kleidung vor dem Biss einer Malignatte schützen.
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