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Sharm el Sheikh, die ägyptische Touristenhochburg am Roten Meer

Sharm el Sheikh ist für Taucher ein sehr beliebtes Gebiet, aufgrund den Strömungen, die für die einmalige Artenreichtum unter Wasser verantwortlich sind.

Sharm el Sheikh ist nicht nur für Taucher interessant, die Stadt selbst bietet zwar nicht viel an Sehenswürdigkeiten, man kann sich hier aber perfekt erholen. Für wenig Geld muss man sich hier um nichts kümmern, wenn man es nicht will. So ist die Stadt der ideale Ort zum Entspannen. Hier kann man den Urlaub richtig genießen.

Aus dem Fischerdorf Sharm el Sheikh wurde eine wunderschöne Stadt. Diese Entwicklung ist in erster Linie dem Tourismus zuzuschreiben. Auch die Bevölkerung hat sich mit dieser Tatsache relativ schnell angefreundet. Die meisten Besucher kommen nach Sharm el Sheikh um zu Tauchen, doch auch die, die lieber Golf spielen möchten sind hier willkommen. Die Stadt befindet sich auf der Sinai Halbinsel und so wird dem Gast auch außerhalb der Stadt eine interessante und schöne Landschaft geboten. Viele Rundreisen, quer durch Ägypten führen unter anderem nach Sharm el Sheikh. Wer einmal in dieser Stadt war, der kommt mit Sicherheit gerne wieder.

In direkter Nachbarschaft zu Sharm el Sheikh befindet sich der Ras Mohammed Nationalpark. Hier findet der Taucher eine Vielzahl an Fischarten unter Wasser und am Jackfish Alley auch des Öfteren schlafende Haie. Dieser Nationalpark wurde 1983 gegründet und besteht aus vielen Bereichen. So zum Beispiel auch aus dem Shark Reef und dem Yolanda Reef. Diese beiden liegen an steilen Riffwänden. Hier findet man neben den zahlreichen Fischarten auch eine einzigartige Korallenwelt, die die Taucher magisch anzieht.

Sharm el Sheikh selbst ist eher uninteressant, wer nicht tauchen will, aber die Stadt auch nicht verlassen möchte, schlendert durch die vielen Geschäften und Märkten. Was man in Ägypten nicht erwarten würde, in vielen Geschäften unterhalten sich die Verkäufer auf russisch, als ihre eigene Sprache für einen Europäer nicht schon schwer genug wäre. (Wer spricht schon täglich arabisch in Europa?) Weiters sind die Straßen hier äußerst interessant. Auch wenn links und rechts nichts ist, außer Wüste, haben alle Straßen einen grünen Mittelstreifen, in die blühende Sträucher gepflanzt sind. Mit großem Aufwand werden diese Sträucher Nacht für Nacht fleißig bewässert, damit die hier überleben können. Dazu braucht man allerdings ziemlich viel Wasser, das in der Wüste eher eine Seltenheit ist. Doch das scheint den Ägypter nichts auszumachen. Dann holen sie das Wasser eben aus einiger hundert Kilometern Entfernung.

von Boris Franke
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