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Das Wetter in Brasilien - tropische Wärme und Regen

Brasilien bietet auf einer Landesfläche von über 8.514.000 Quadratkilometern eine Menge Platz für einen Urlaub. In Sachen Wetter wird das südamerikanische Land von warmen Temperaturen bestimmt.

wetter in brasilien
© DM7 - Fotolia.com
In Brasilien findet man überwiegend tropisches Klima. Der Süden bildet allerdings mit seinen subtropischen Verhältnissen und merklichen Wechseln zwischen den einzelnen Jahreszeiten eine Ausnahme. Die Wintermonate Juni, Juli und August bringen hier Temperaturen zwischen null und 13 Grad Celsius. Der Sommer wartet mit bis zu 32 Grad Celsius auf. Im Süden fällt über das gesamte Jahr verteilt ein recht gleichbleibender Niederschlag, ohne dass es zu einer stärkeren Regenphase kommen würde.

Anders zeigt sich dies im Amazonasgebiet. Diese Zone wird besonders in der Zeit von November bis Mai von starken Regenfällen heimgesucht. Allerdings ist in diesem Bereich, welcher zu den niederschlagreichsten der Erde zählt, auch in den übrigen Monaten mit erheblichen Regenschauern zu rechnen. Meist sind diese dann zwar sehr heftig, dauern aber nur 60 bis 90 Minuten an. Die Luftfeuchtigkeit ist hier aber auch ohne direkten Niederschlag äußerst hoch und liegt bei fast 80 Prozent. Der Norden und der Südosten Brasiliens sind ebenso von November bis Mai stark verregnet. Dies gilt auch für Rio de Janeiro. Im südöstlichen und nördlichen Bereich sowie im Gebiet des Amazonas können sehr heiße Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius erreicht werden. Der Durchschnitt liegt hier aber über das gesamte Jahr bei 24 bis 27 Grad Celsius. Selbst im Winter von Juni bis August sinken die Temperaturen nur in Ausnahmefällen unter 21 Grad Celsius und es herrscht eine fühlbare Schwüle in der Luft. Der Nordosten präsentiert sich dem Besucher mit durchschnittlichen Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Hier fällt eher selten Niederschlag. Die Regenzeit ist auch entsprechend kurz und dauert lediglich von März bis Mai. In manchen Jahren kommt es gar nicht zu dieser niederschlagsreicheren Zeit.

Wer stattdessen das brasilianische Binnenland bereisen möchte, wird vor allem in den Wintermonaten von Juni bis August einen trockenen Urlaub verbringen können. Allerdings kann es hier teilweise etwas kühler werden. Besonders in höheren Lagen kann das Thermometer vereinzelt nur bis auf zehn bis 14 Grad Celsius steigen, beispielsweise in der Stadt São Paulo in einer Höhe von 800 Metern über dem Meeresspiegel. Generell herrscht aber auch im Binnenland eine angenehme Durchschnittstemperatur von 20 bis 28 Grad Celsius. In den hohen Lagen wie zum Beispiel im Hochland von Urubici in Santa Catarina kann es im örtlichen Winter sogar zu Schneefällen kommen.

Generell gilt für ganz Brasilien, dass die Monate Juni, Juli und August mit durchschnittlich nur sieben Regentagen die beste Reisezeit darstellen. Hier herrscht auch eine relativ angenehme Luftfeuchtigkeit, die im Durchschnitt zwischen 72 und 75 Prozent liegt. Einen geringeren Wert kann man über das Jahr in Brasilien kaum erwarten. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier bei etwa 18 Grad Celsius, was einen Urlaub verspricht, der nicht zu stark auf den Kreislauf schlägt.

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