Tschechien-Urlaub: Erholung, Sport und Sehenswertes
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Wer denkt, England sei grau, verregnet und biete nur farblose Landschaften – wie es das weit verbreitete Klischee glauben lässt – der irrt. Ein Beweis dafür, dass England auch für exotische Pflanzenvielfalt und Sonnenbad am Strand stehen kann, ist die südliche Region Cornwall. Die englische Grafschaft, die in letzter Zeit durch die Verfilmung der Rosamunde-Pilcher-Romane immer mehr Bekanntheit erlangte, bietet mediterranes Flair ohne weite Reise und ist insbesondere für Gartenreisen ein beliebtes Ziel.
Denn die „Englische Riviera“ profitiert dank des Golfstroms von subtropischem Klima und ist somit ein wahres Pflanzenparadies, in dem sich besonders Naturfreunde wohlfühlen. Etwa 1.500 Sonnenstunden im Jahr, feinsandige Strände mit Palmen und exotische Pflanzen in Parks und Gärten altehrwürdiger Gutshäuser – diese Seite Großbritanniens überrascht und begeistert immer mehr Menschen. Die Artenvielfalt reicht von Kamelien, Magnolien und Rhododendren bis hin zu subtropischen Baumfarnen oder Palmen-Bambussen.

Cornwall war jedoch nicht immer die Heimat subtropischer Pflanzen: Es waren vermögende Landbesitzer, die sich im 19. Jahrhundert die Sämlinge aus Ländern wie China, Australien, Neuseeland, Japan oder Himalaja heranschiffen ließen, um damit die Gärten ihrer Gutshäuser zu schmücken.
Neben den Gärten prunkvoller Häuser und den kleineren privaten Cottage-Gärten, zu denen man oft nur im Rahmen spezieller Gartenreisen Zutritt erhält, lässt sich die pflanzliche Vielfalt aber auch auf weitläufigeren und öffentlichen Flächen wie Parks bewundern. So zum Beispiel in den “Verlorenen Gärten von Heligan“, die man 1991 zu restaurieren begann und die heute ihren Teil dazu beitragen, dass Cornwall als Mekka für Gartenreisen-Liebhaber gilt.
Auf Cornwall gibt es jedoch nicht nur exotische Pflanzen zu bestaunen: Neben „Land’s End“, dem westlichsten und „The Lizard“, dem südlichsten Punkt Englands gibt es noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Zum Beispiel das Freilichttheater „Minack Theatre“, das anfangs des 20. Jahrhunderts direkt an der Küste erbaut wurde. In ihm werden jährlich etwa 16 Stücke aufgeführt, aber auch außerhalb der Vorführungen kann man das Theater besichtigen und sein historisches Flair genießen. Zudem lohnt sich ein Besuch der zahlreichen Megalithformationen, die insbesondere im Sonnenuntergang ein traumhaftes Bild abgeben.
So ist die „Englische Riviera“ allemal eine Reise wert. Besonders Natur- und Gartenfreunde sollten sich diese Erfahrung nicht entgehen lassen!
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