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Tätige Vulkane auf Lanzarote sind keine Seltenheit

Die Vulkaninsel Lanzarote liegt im Nordosten der Kanarischen Inseln und verfügt über eine Fläche von fast 850 Quadratmetern. Ursprünglich wurde die Insel durch heiße Magma geformt.

Ein Vulkan auf Lanzarote.
© zz5180qt - Fotolia.com
Da Lanzarote vulkanischen Ursprungs ist, herrschen bereits einige Meter unter der Erdoberfläche der gesamten Insel schon um die 200 °C.Die gesamte Kanarische Insel liegt auf vulkanischer Lava. Zusätzlich türmen sich aufgrund dieses vulkanischen Ursprungs überall auf Lanzarote größere und kleinere Krater auf. Insgesamt werden etwa drei Viertel der Insel von den zahlreichen Kratern und Vulkanen bedeckt.

Dabei entstanden viele von ihnen nicht vor Tausenden von Jahren wie beispielsweise der im Norden gelegene Montaña Corona, sondern erst während der Zeit starker Eruptionen in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Besonders die Erhebungen des heutigen Nationalparks Timanfaya existieren erst seit dieser Zeit.

Damals zerstörte ihre Entstehung eine große Fläche von ehemals fruchtbarem Ackerland auf der Insel. Aus diesem Grund ist nur noch wenig der Fläche Lanzarotes für den Ackerbau zu nutzen. Wegen der besonderen Naturformen erklärte die UNESCO Lanzarote als Ganzes zu einem der schützenswerten Biosphärenreservate.

von Boris Franke
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