Kururlaub in Deutschland statt kalte Mallorca
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Mehr als Urlaub am Meer ist Urlaub auf dem Meer: Endlose Weiten, das Gefühl von Freiheit und Balsam für die Seele vermischen sich mit Wind, Sonne und Meer auf dem Seeweg.
Ganz gleich ob man selbst oder mitsegelt, ob man einen Grossegler oder eine Segelyacht chartert – ein Segelboot Urlaub verspricht Entspannung und Erholung. Die verschiedensten Küsten und Inseln werden dabei ausschließlich auf dem Seeweg bereist. Doch zwischenzeitig immer mal wieder stattfindende Landgänge offenbaren sehenswerte historische Plätze und maritime Gastfreundschaft in und um malerische Häfen und Landstriche. Rundgänge und Sightseeing zeigen nicht nur Land, sonder erlauben auch einen Einblick in das Leben und den Trubel rundum den Hafen. Wer eher alleine aber dennoch an Land sein möchte, hat die Möglichkeit mit kleinen Segelbooten in einsamen Buchten vor Anker zu gehen und von dort aus mit einem kleinen Sport- oder Ruderboot an Land zu fahren – intensiver lassen sich Küstenabschnitte kaum erleben.
Die zu besegelnden Reiseziele sind vielfältig, genauso wie die anzusegelnden Landstriche: Ob im Mittelmeer, auf der Ostsee, entlang der Karibik-Küstenabschnitte, vor den Inseln Mallorca, Korfu, Martinique oder Kuba – verschiedene Reiseanbieter erlauben nahezu jeden Kurs auf dem Meer einzuschlagen.
Wichtig ist: Wer sich ein Segelboot ohne Crew mietet, der muss im Besitz einer gültigen Segellizenz sein. Kann diese bei Mietvertrag nicht vorgelegt werden, wird kein Mietobjekt ausgehändigt.
Doch wer nicht im Besitz eines Segelscheines ist, für den heißt es nicht, er könne einen derartigen Urlaub auf See nicht machen. Es besteht die Möglichkeit einfach mitzusegeln oder als Kojencharter an Bord zu gehen. Hierbei werden die Segelreisen vom Heck bis zum Buck organisiert, ein erfahrener Skipper/-in für den Segelboot Urlaub bereitgestellt. Segelerfahrung ist nicht notwendig. Dank des Skippers besegelt man nicht nur die schönsten Küsten und Buchten, sondern erhält auch einen Einführungskunst in das Segeln; Schiffsführung und – bedienung werden so erlernt. Schnell ist man in der Lage das Boot selbst zu segeln. Auch für fortgeschrittene Segler hat der Skipper so manchen Tipp parat.
Da Segeln ein Teamsport ist, ziehen alle am gleichen Strang – das nicht nur beim Segeln und auf See, sondern auch an Land, wie beim Einkaufen und auch beim Kochen an Deck.
Häufig wird deshalb vorm In-See-Stechen eine Art Crewvertrag abgeschlossen. Dieser regelt das gemeinsame Leben an Bord und klärt haftungsrechtliche Fragen und Folgen. So empfiehlt es sich auch bei der Form des Reisens ausreichenden Rechtsschutz zu haben; Reiserücktrittsversicherung und Haftpflichtversicherung sind fast unumgänglich.
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