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Barcelona: Sehenswürdigkeiten, wohin man schaut.

Ganz gleich, ob im Zentrum, im alten gotischen Viertel, am Hafen, auf dem Montjuïc: Vielfalt ist ein wesentliches Merkmal von Barcelona. Sehenswürdigkeiten muss man in der katalanischen Metropole nicht lange suchen.

Barcelona hinterlässt nicht einen, sondern gleich mehrere bleibende Eindrücke: Ob Küche, ob Musik, ob Architektur, ob Lifestyle, ob Mode, ob Kultur – kaum eine zweite Stadt bietet seinen Einwohner und seinen Besuchern gleichermaßen viel Lebensstil und Lebensgefühl wie die katalanische Hauptstadt Barcelona. Sehenswürdigkeiten, wochenlange Feste und schiere Freude am Leben in den Gassen, auf den öffentlichen Plätzen und in den vielen Gärten und Parks zeichnet die Stadt aus. Barcelona ist zwar nach Madrid nur die zweitgrößte Stadt Spaniens, doch hat sie in den letzten Jahren einen Boom erfahren, der kaum zu toppen ist. Nicht ohne Grund: Ganz gleich wohin man schlendert, in welchem Viertel man sich befindet und in welche Richtung man schaut, es gibt so Vieles zu bestaunen.

Orientieren kann man sich immer problemlos an den zwei großen „Hügeln“ Barcelonas: „Montjuïc“ und „Tibidabo“. Während erstgenannter das prächtige Olympische Stadion „Estadi Olimpic de Montjuïc“ sowie ganz oben das „Castell de Montjuïc“, das während der Franco-Diktatur auch als Militärgefängnis diente, auf seinem Buckel trägt, zeichnet den Tibidabo neben wunderschönen alten Stadtrandvillen auch ein alter Vergnügungspark, der „Parc d'Atraccions“, auf 500 Metern Höhe aus. Besonders lohnenswert ist es, mit der alten Trambahn, der Tramvia Blau, den Gipfel des Tibidabos zu erklimmen.

Ein weiteres herausragendes Bauwerk ist die monumentale, wohl bekannteste und exzentrische Kirche von Antoní Gaudí: „La Sagrada Familia“. Antoní Gaudí dessen Sagrada Familia sein Lebenswerk war und bis heute noch nicht fertiggestellt ist, prägt das Stadtbild Barcelonas wie kein anderer: Ebenso sehenswert wie die Sagrada ist der „Parc Güell“, der mit seiner meterlangen, sich durch den gesamten Park und seine Grünflächen erstreckenden Bank. Auch „La Pedrera“, der Steinbruch, oder auch Casa Milà genannt, ist ein nicht zu übersehener Blickfang Gaudís. Wenn man dem Paseo de Gracia, die Straße, auf der sich La Pedrera befindet, gen Meer folgt, kommt man direkt zum „Plaça de Catalunya“. Wer sich dort weiterführend links hält, befindet sich auf der wohlbekanntesten Straße Barcelonas: „La Rambla“. Neben vielen schönen kleinen und großen Geschäften zweigt die große Markthalle „La Boqueria“ von der Rambla ab. Hier erlebt man pures Markttreiben auf katalanisch: Früchte, Fisch, Fleisch und allerlei einheimische Leckereien lassen sich hier erfeilschen und vor allem bestaunen.

Die Rambla weiter hochgehend, kommt man direkt zu dem Christoph Kolumbus Denkmal sowie dem alten Hafen von Barcelona. Sehenswürdigkeiten gibt es auch entlang des Hafens genug.

von Mirko Lange   18.02.2009
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