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Tauchen in Thailand

Von den Tauchgebieten Samuis und Phi Phi bis zu den berühmten Similan Inseln nahe Phuket – tauchen in Thailand offenbart Schönheit und Vielfalt der farbenfrohen Unterwasserwelt.

Das im Südwesen an den Indischen Ozean und im Osten an den Golf von Thailand grenzende Land Thailand ist bekannt für seine Vielfältigkeit: exotische Abenteuer und atemberaubende Naturereignisse finden sich an Land wie Unterwasser.

Neben idyllischen feinen Sandstränden und imposanten Bergstämmen im Norden des Landes bietet das Land auch eine beeindruckende Geschichte, die sich abenteuerlich erkunden lässt: Thailand konnte in der Kolonialzeit seine Unabhängigkeit bewahren; es gibt zahlreiche Dokumente der langen Geschichte des alten Siams. Einzigartige Tempel belegen diese Zeit architektonisch. Buddha-Statuen von beeindruckender Größe finden sich zuhauf in den Tempelanlagen. Insbesondere die Hauptstadt Bangkok kann hier mit einigem aufwarten.

Nicht ohne Grund ist Thailand auch unter dem Synonym „Land des Lächelns“ bekannt. Die Gastfreundlichkeit der Einheimischen kennt kaum Grenzen.
Insbesondere die zahlreichen attraktiven Tauchgebiete, die sich vor den Küsten Thailands erstrecken, locken zahlreichen Sport- aber auch Amateurtaucher an – tauchen in Thailand ist ein Muss für jeden, der sich von einer ganz eigenen Unterwasserwelt entführen lassen möchte.

Mit den beiden Meeren im Westen und im Osten verfügt Thailand über eine Reihe exzellenter Tauchspots. Die Korallenriffe in der Andamansee und Phang Nga Bay zählen zu den besten in Asien. Besonders sehens- und tauchwert ist die Gegend um Khao Lak. Von dort starten auch die Ausflüge zu den Similan Islands, einem Naturschutzgebiet mit herrlichen Tauchplätzen – die etwa 65 Seemeilen nordwestlich von der Insel Phuket gelegene Inselgruppe, gehört mit zu den schönsten der Welt. An der Küste des Festlands liegt mit Krabi ein weiteres Tauchrevier und südlich davon mit Koh Phi Phi ein bei Backpackern legendäres Ziel, das ebenfalls für Taucher interessant ist. Der Golf von Thailand bietet weitere Tauchspots, darunter vor allem Koh Samui, Kho Phangan und Koh Tao, die aufgrund geringer Tiefen gerade für Einsteiger gut geeignet sind.
Das Tauchen in Thailand – dazu gehört auch das Schnorcheln – bietet neben der Unterwasservielfalt vor allem verschiedene Möglichkeiten diese zu Gesicht zu bekommen: Tagestouren oder gar mehrtägige Tauchkreuzfahrten führen zu den Unterwasserwelten. Und eine Tauchreise auf einem Safarischiff nach Burma (Myanmar) zeigt über den Seeweg nicht nur Unterwasserschönheiten.

Durch die starken Regenfälle in der Monsun-Zeiten verringert sich die Sichtweite Unterwasser. Das Tauchen ist deshalb in der Zeit nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Glücklicherweise herrscht der Monsun zu unterschiedlichen Zeiten im Osten und im Westen, wodurch Thailand ganzjährig für Taucher geeignet ist.

von Lena Ringerts  29.07.2008
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