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Der Zustand, in dem der Körper nicht nur mit dem kühlen Nass in Berührung kommt, sondern ganz darin eindringt wird allgemein als Tauchen bezeichnet. Mit der richtigen Technik gleitet der Körper nahezu schwerelos durch das den Körper umhüllende Wasser und offenbart Schätze, die sich oberhalb der Wasseroberfläche nicht einmal ahnen lassen – keine Frage, worin die Faszination dieser körperlichen Betätigung, des Tauchens, liegt. Mehr und mehr Tauchschulen erfreuen sich an einer regen Teilnahme der von ihnen agebotenen Tauchkurse – das auch hierzulande und nahezu bundesweit. Vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis zum Auszubildenden mit lizenziertem Tauchschein oder einem Berufstaucher findet jeder den passenden Tauchkurs. Denn so wie es verschiedene Formen des Tauchens gibt, gibt es auch verschiedene Tauchkurse.
Die beliebteste und gängigste Form des Tauchens ist das Sporttauchen. Hierbei können die Welt der Meere, Seen und Flüsse in unmittelbarer und beeindruckender Nähe betrachtet und erkundet werden. Sporttauchen ist ein Partner- bzw. Teamsport, der sich von dem Wettkampfsport deutlich unterscheidet. Gleichwohl stellen unterschiedliche Bedingungen besondere Anforderungen an Mensch und Technik, denen mit besonderer Kenntniss und Ausrüstung zu begegnen ist. Dieses gilt insbesondere für Extremformen des Sporttauchens: Eistauchen, Historisches Tauchen mit alter Ausrüstung, Höhlen- oder Orientierungstauchen, eine Verbindung aus Orientierungslauf und Flossenschwimmen, und schließlich Wracktauchen, sind Subformen des Sporttauchens, die nur mit speziellen Schulungen mittels der Tauchkurse ausgeübt werden können.
Aber auch Apnoetauchen, Tauchen mit angehaltenem Atem ohne externe Luftversorgung, sondern lediglich mit Maske, Flossen und Anzug, so genanntes Tec-Diving, technisches Tauchen, das aufgrund der Ausrüstung weiter gesteckte Ziele ermöglicht als das reine Sporttauchen (sowohl in Tiefen, als auch in Länge), oder aber Berufstauchen, das auf Bergungen, Rettungen und andere Extremsituationen vorbereitet, kann in speziellen Tauchkursen erlernt und vertieft werden. Ausgebildete Taucher, so genannte Instruktoren, bieten Hilfestellung und geben ihr Wissen weiter.
Gerade der Umgang mit dem Element Wasser erfordert spezielle Kenntnisse,denn mangelnde, können lebensbedrohende Auswirkungen haben. So gibt es Verhaltensregeln beim Tauchen, die alle Formen gemein haben und die zwingend beachtet werden sollten: Eine goldene Regel besagt „Tauche nie alleine und informiere andere über deinen Tauchgang“, eine andere „Tauche nicht, wenn du dich unwohl fühlst“ - wer sich das zu Herzen nimmt vor jedem Tauchgang, der kann eintauchen in die Faszination Wasser und Leben.
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