Costa de la Luz: Abwechslungsreiche Landschaft am Atlantik
Die Küste des Lichts ist ein 200 Kilometer langes Stück der Atlantikküste zwischen Cadiz und Huelva. Der Küstenabschnitt geht in die Straße von Gibraltar über und dann in die Costa del Sol.

Der Sand, die weißen Dörfer und auch die dichten Pinienwälder spiegeln das Sonnenlicht auf eine ganz besondere und eigene Art und Weise wider. Auch für Surfer und Kiter ist diese Küste interessant, denn es weht ein beständiger kräftiger Wind vom Atlantik her. Es ist ein Geheimtipp unter den europäischen Wassersportlern, dass hier ständig optimale Bedingungen herrschen. Zudem kann mit dem Wohnmobil oder Auto in Strandnähe geparkt werden. Wildes Campen ist hier noch erlaubt.

Noch gibt es wenige Zentren mit großen Hotels, die viele Urlauber anlocken, etwa Bolonia, Tarifa oder Jerez de la Frontera. Aber auch das Hinterland der Küste des Lichts bietet eine abwechslungsreiche Landschaft. In diesem Bereich Spaniens befinden sich einige der größten Zuchtfarmen für die berühmten Kampfstiere. Cadiz, die älteste Stadt Spaniens, bietet einen historischen Stadtkern mit Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Die Stadt mit ihren über 130.000 Einwohnern kann mit einem intensiven Nachtleben aufwarten, und das nicht nur zur Karnevalszeit. Wer also die Einsamkeit der Strände nicht mehr aushält, der ist schnell in einer belebten Stadt und genau so schnell wieder zurück an der Atlantikküste.
Der längste Sandstrand mit 17 Kilometer Länge hat Rota zu bieten, gut 50 Kilometer von Cadiz entfernt. Hier gibt es eine sehenswerte Altstadt mit diversen historisch wertvollen Gebäuden.

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