Auszeit im Kloster: Eine Chance, zu sich selbst zu finden
Ob buddhistische oder christliche Klöster: Die Gemeinschaft von Mönchen mit ihren Riten und Regeln fasziniert seit jeher die Menschen. Heute haben auch Laien die Möglichkeit, hinter die Klostermauern zu blicken.

Vor allem im Christentum spielt das Klosterwesen eine große Rolle. Erste Klöster wurden bereits im 4. Jahrhundert in Ägypten und Palästina gegründet. Grundlegend für das abendländische Klosterwesen waren vor allem die von dem Mönch Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert formulierten Regeln. Ora et labora (bete und arbeite) lautet seitdem die Maxime klösterlichen Zusammenlebens.

Auf das Bedürfnis der Menschen nach innerer Ruhe und Abgeschiedenheit haben viele Klöster reagiert und ihre Tore für Laien geöffnet, die hier einige Tage oder auch Wochen leben können. Grundsätzliche Informationen zum Thema findet der Interessierte zum Beispiel auf den Internetseiten von orden-online.de. Je nach individuellem Bedürfnis kann der Besucher an Gottesdiensten und am Ordensleben teilnehmen oder auch die Abgeschiedenheit suchen. Kurse und Gesprächskreise ermöglichen darüber hinaus einen gedanklichen Austausch mit anderen.
So unterschiedlich wie die Angebote, so unterschiedlich sind auch die Kosten für einen Aufenthalt im Kloster. So bietet das Kloster Arenberg dem Interessierten die Möglichkeit, ein Einzelzimmer mit Vollpension ab 88 Euro pro Nacht zu mieten (Stand: 2011). Vor allem in Süddeutschland existieren viele Klöster, die Laien ermöglichen, sich eine Auszeit zu nehmen. Angebote lassen sich bequem über das Internet ermitteln. Darüber hinaus gibt es auch Reiseführer, die sich auf das Thema Urlaub im Kloster spezialisiert haben.

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