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Eine wichtige Rolle spielt hier zum Beispiel das Freizeitprogramm. Zwar reisen gerade jüngere Kinder häufig mit Vater oder Mutter. Sie begleiten ihr Kind nicht nur bei den verschiedenen Programmen und stillen das Heimweh, sondern lernen oft auch selbst wichtige Dinge zum Umgang mit ihrem kranken Kind. Ältere Kinder hingegen fahren durchaus auch gern alleine in die Kur. Damit nicht doch noch die Sehnsucht nach dem Zuhause aufkommt, gibt es in der Kinderkur immer ein Team aus Betreuern. Es stellt ein Unterhaltungsprogramm auf, damit die Kinder sich zwischen den Behandlungen nicht langweilen. Gleichzeitig sind die Betreuer Ansprechpartner, wenn das Kind Fragen hat oder Trost sucht.
Gerade bei Kindern gibt es nicht nur das herkömmliche Kurprogramm. Man kann sein Kind zum Beispiel auch bei Übergewicht in einen mehrwöchigen Urlaub schicken. Dann liegt der Schwerpunkt der Kur nicht nur in der Bewegung. Die Kinder lernen auch, wie sie sich gesund ernähren können und so langsam zu ihrem Normalgewicht kommen. Das schafft langfristige Gesundheit und mehr Selbstvertrauen. Damit die Krankenkassen eine Kinderkur übernehmen, muss sie von einem Arzt verschrieben werden. In der Wahl des Kurorts ist man, abgesehen von den Empfehlungen des Arztes, relativ frei. Man kann also auch einen Ort ganz in der Nähe wählen, wenn das Kind zum Beispiel zu Heimweh neigt.
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