Eine Donaukreuzfahrt – immer ein Erlebnis
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Begibt man sich auf eine Kanu-Tour, kann man sich auf den Wechsel zwischen anspruchsvollen Streckenabschnitten und sanften, ruhigen Bereichen, die Zeit für das Beobachten der beeindruckenden Landschaften mit sich bringen, freuen.
Dabei bietet die gleitende und ruhige Fortbewegungsart auf dem Wasser und die spezielle Perspektive auf die reizvollen Uferlandschaften dem Kanusportler ein Naturerlebnis der besonderen Art. Gleichzeitig fordert das Bewältigen der Strömungen und Wellengänge den sportlichen Ergeiz und es ist natürlich genau das, was das Kanu Fahren und insbesondere den Wildwasser Kanu Sport ausmacht. So bewirken diese beiden Aspekte, dass der Kanusport in Deutschland recht weit verbreitet ist. Der Deutsche Kanu-Verband ist mit 114.000 Mitgliedern der größte Kanusport-Verband weltweit.
Aufgrund der verschiedenen Bootarten, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben und natürlich auch in Anbetracht der unterschiedlichen Beschaffenheit von Gewässern, ist eine Vielzahl an unterschiedlichen Varianten des Kanusports existent.
Neben der meist praktiziertesten Form des Kanu Fahrens, dem Kanuwandern auf ruhigen Flüssen und Seen, ist es das Wildwasser Kanu Fahren, das sich großer Beliebtheit erfreut. Enge Flussabschnitte, stärkere Gefälle sowie Steine und Felsen auf dem zu überwindenden Weg erfordern eine exakte Fahrweise. Hier lassen die Herausforderungen des Flusses bezüglich Reaktionsschnelligkeit und Kraft und Geschicklichkeit die Fahrt zum abenteuerlichen Erlebnis werden. Den individuellen Kenntnissen und Fähigkeiten entsprechend, kann der Kanute Flüsse unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade auswählen:
I – leicht, d.h. kleine Schwälle, wenige und erkennbare Hindernisse
II – mittelschwer, d.h. häufige Schwälle sowie leicht erkenn- und befahrbare Wirbel und Kehren
III – schwer, d.h. zahlreiche Schwälle mit höheren, unregelmäßigen Wellen, Wirbeln und Kehren und schlecht erkennbaren Durchfahrten
IV – sehr schwer, d.h. lange Schwallstrecken, hohe, unregelmäßige Wellen, schwierige Wirbel und scharfe Kurven, hohe Strömungsgeschwindigkeit, starke Verblockung und schlecht erkennbare Durchfahrten
V – extrem schwer, d.h. durchgehende Schwallstrecken, unregelmäßige Brecher, schwierigste Kehren und Wirbel ebenso wie eine hohe Strömungsgeschwindigkeit und kaum erkennbare Durchfahrten
VI – Grenze der Befahrbarkeit, d.h. eine Steigerung sämtlicher Schwierigkeiten
Die Schwierigkeitsgrade beim Wildwasser Kanu sollten den individuellen Fähigkeiten und Herausforderungen entsprechend gewählt werden.
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