Finanzen & Versicherung

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Wo erhalte ich eine Katzenkrankenversicherung?

Unsere schnurrenden Freunde sind nicht selten unsere liebsten Hausgenossen und wir möchten nur das Beste für sie. Das ist aber nicht immer finanziell tragbar – inzwischen gibt es aber die Katzenkrankenversicherung.

Wenn wir Menschen uns krank fühlen oder uns verletzt haben, gehen wir zum Arzt, zeigen unser Versichertenkärtchen vor und werden behandelt. Muss hingegen die geliebte Katze zum Tierarzt, hat der Tierhalter die Kosten privat zu tragen – und diese sind in der Regel nicht unbeträchtlich. Benötigt das Tier einen stationären Aufenthalt, kommen schnell vierstellige Summen zusammen und sollten noch Operationen notwendig werden, können viele Katzenhalter diese Summen nicht mehr aufbringen, so sehr sie ihr Tier auch lieben.

Eine Katzenkrankenversicherung kann die Lösung dieses Problems darstellen, allerdings unterscheidet man hier zwei Arten der Versicherung. Eine Katzenkrankenversicherung deckt sämtliche anfallenden Kosten ab. Es kann aber auch eine reine Operationsversicherung abgeschlossen werden für den Fall, dass eine teure Operation fällig wird, die man unter normalen Umständen nicht bezahlen könnte.

haustier-krankenkasse.de : Katzenversicherung und Hundeversicherung
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Leider gibt es nur wenige Anbieter von Katzenkrankenversicherungen. Oftmals ist es auch vom Alter des Tieres abhängig, ob es überhaupt noch versichert werden kann. Erklärt sich eine Gesellschaft zu diesem Vertrag bereit, ist das Tier allerdings für den Rest seines Lebens krankenversichert bzw. versichert für den Fall einer anstehenden Operation. In der Regel gilt eine Wartezeit, das heißt, es müssen erst etwa drei Monate lang die Beiträge gezahlt worden sein, bis die Versicherung in Anspruch genommen werden darf.

Auch kann die Gesellschaft eine Begrenzung der Kosten vereinbaren, das heißt, es wird nur bis zu einem Höchstbetrag gezahlt, der etwa bei 3000 Euro liegt, es gibt aber auch Gesellschaften, die niedrigere Höchstbeträge setzen. Die Gesellschaften Agila, Allianz, Axa und Uelzener bieten eine Katzenkrankenversicherung an. Ein Leistungsvergleich im Internet zeigt Vor- und Nachteile jeder Gesellschaft im Leistungsspektrum der Katzenkrankenversicherungen.

Im Endeffekt muss der Tierhalter überlegen, welches Angebot individuell für ihn am besten erscheint. Die Allianz beispielsweise teilt Rassekatzen in verschiedene Gruppen ein und übernimmt nur 80 Prozent der anfallenden Kosten, zahlt allerdings bis zu 4000 Euro pro Jahr. Sie übernimmt dafür aber nicht die Kosten für Impfungen, während die Axa diese bis zu einem Betrag von 100 Euro pro Jahr übernimmt. Bei Verkehrsunfällen bieten die Gesellschaften fast identische Leistungen an. Natürlich ist hierfür auch entscheidend, ob die Katze als Freigänger oder als reine Wohnungskatze gehalten wird.

von Thomas Baumann   21.01.2009
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