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Ich habe mir ein Moped gekauft – was muss ich beachten?

Ein Moped ist sicherlich für die meisten Menschen nur der Anfang, die meisten landen wohl irgendwann bei einem großen Motorrad. Doch auch wenn es vergleichsweise klein ist, gibt es einige Dinge zu beachten.

Zunächst einmal sollte man vielleicht definieren, was ein Moped von einem Motorrad unterscheidet, denn viele Menschen verwechseln diese Begriffe. Und das liegt daran, dass selbst eingeschworene Biker mit schweren, großen Maschinen häufig von ihrem „Moped“ sprechen. Dabei handelt es sich hierbei keinesfalls um eine riesige und schwere Maschine mit vielen PS, sondern vielmehr um ein Kleinkraftrad, das man allgemein auch als „Mokick“ bezeichnet. Diese Kleinkrafträder haben einen maximalen Hubraum von 50 Kubikzentimetern und eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern.

Der Führerschein, der hierfür notwendig ist, kann ab einem Alter von sechzehn Jahren erworben werden und fällt unter die Klasse „M“. Es handelt sich hier, müsste man es irgendwie einordnen, wohl um eine Zwischenstufe zwischen einem Mofa und einem Motorrad. Auf einer Mokick dürfen zwei Personen sitzen, während das Befördern einer zweiten Person auf einem Mofa verboten ist. Grundsätzlich gilt für eine Mokick trotzdem das Gleiche wie für ein Motorrad: Der Führerschein muss vor der ersten Fahrt erworben werden.

Auch die Versicherung sollte man rechtzeitig abschließen. Günstige Versicherungen für Mopeds werden von allen führenden Gesellschaften angeboten und man sollte sie bereits vor der ersten Fahrt abschließen. Anbieter finden sich im Internet und häufig ist hier sogar ein Vergleich des Preis-Leistungs-Verhältnisses möglich.

Die richtige Kleidung ist auch hier wichtig. Vielen Mopedfahrern erscheint es lächerlich, mit einer Motorradlederhose auf einem Moped zu sitzen und auch noch eine entsprechende Jacke zu tragen, doch sollte man eines nicht vergessen: Auf einem Kleinkraftrad ist man quasi ungeschützt. Bereits ein Sturz in einen Graben, weil man von einem Autofahrer übersehen wird, kann tödlich enden – die Gefahr wird nämlich nicht kleiner, nur weil das Kleinkraftrad nicht schneller als fünfzig Stundenkilometer fährt im Vergleich zu einem Motorrad. Als Fahrer eines Mopeds nimmt man aktiv am Straßenverkehr teil und fährt längst nicht mehr auf Fahrradwegen. An der richtigen Sicherheitskleidung kommt also kein Mopedfahrer vorbei.

Was jedem Fahrer eines motorisierten Zweirades angeraten ist, ist eine Unfallversicherung – hier sollte man keinesfalls sparen. Auch kleine Unfälle können langwierige Gesundungsphasen mit sich bringen und schaut man sich die Unfallstatistiken an, sind es die Motorradfahrer, dicht gefolgt von den Mopedfahrern und den Mofafahrern, die stark gefährdet sind im Straßenverkehr.

von Rüdiger Walter   23.02.2009
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