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Was kostet eine Diebstahlversicherung für Motorräder?

Ganz gleich ob Roller, ob Chopper oder ob Geländemaschine – in der Diebstahlversicherung für Motorräder gibt es deutliche Preisunterschiede. Wer sparen kann und ob sich die Versicherung lohnt.

Wahre Biker leben für ihr Hobby und ihre Maschine. Das Motorrad eines Bikers ist unersetzlich – sowohl ideell als auch finanziell. Doch wenn es doch einmal ersetzbar sein muss, weil es geklaut wurde, dann wird wenigstens der finanzielle Schaden gedeckt: durch eine Diebstahlversicherung für Motorräder. Anbieter gibt es wie Sand am Meer – der Markt boomt. Doch rentiert sich eine Diebstahlversicherung für Motorräder unterm Schnitt wirklich? Lässt sich damit sparen oder wird die enge Bindung eines Bikers an sein Bike nur ausgenutzt?

Wie bei einer Kaskoversicherung wird das motorisierte Zweirad zunächst in Typen klassifiziert – dabei zeigen sich bereits die ersten Preisgefälle: Klein- bzw. Leichtkrafträder und Roller werden noch in Schadenfreiheitsstaffeln eingeführt und können so für einen mittelmäßigen Versicherungsschutz schnell mal das Vierfache von einem Normaltarif kosten. Insbesondere das Wegfallen der Regionalklassen stuft den Preis bei allerlei Kleinkrafträdern so immens in die Höhe.

Für größere Maschinen wurde die Einstufung in so genannte Regionalklassen eingeführt. Der Vorteil: Insbesondere in den Regionen, in denen die Diebstahl- und Unfallrate relativ niedrig ist, ist der Versicherungsschutz einer Diebstahlversicherung für Motorräder günstig zu haben. So ist beispielsweise die Regionalklasse Weser-Ems die günstigste aller Klassen. Wohingegen die Regionalklasse in Berlin die teuerste ist. Wer nicht in einer der Gegenden mit preisgünstigen Regionalklassen wohnt, sollte einen umfassenden Versicherungsvergleich zwischen einheitlich tariflichen Versicherungsanbietern vornehmen. Sparen lässt sich auch mit Anbietern aus verschiedenen Regionen: Denn auch innerhalb eines Wohnortes klafft die Preisspanne deutlich auseinander. Ein Wechsel von einem hessischen Versicherungsanbieter zu einem Baden-Württembergischen zum Beispiel kann so ein großes Loch im Portemonnaie verhindern.

Sparen lässt sich mit einer Versicherung vor allem dann, wenn die Vielzahl an individualisierten Tarifen durch Regionalklassen auf der einen und diverse Rabatte und Schadensfreiheitsklassen auf der anderen Seite miteinander verglichen werden können. Im Internet besteht dazu die Möglichkeit. Zahlreiche Vergleichsrechner und Tabellen bieten einen Überblick im Preisdschungel.

Wer gänzlich auf eine teure Versicherung, aber nicht auf einen Schutz verzichten möchte, der kann sein Bike entweder Teilkasko versichern – was oft ausreichend ist – oder aber gewisse Schutzvorkehrungen treffen: das Motorrad nicht an abgelegenen Orten abstellen, das Bike mit zwei Schlössern sichern oder teurere Bikes mit einer undurchsichtigen Plane abdecken.

von Lothar Winter   18.12.2008
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