Festgeld-Tipps: Worauf beim Festgeldkonto zu achten ist
Die Einlage von einem Guthaben in ein Festgeldkonto gilt als eine der sichersten Anlagemöglichkeiten in Deutschland. Dennoch sollten vor dem Abschluss einige Hinweise beachtet werden.


Damit möglichst wenig Steuern auf die Zinserträge anfallen, sollte dem Kreditinstitut ein Freistellungsauftrag erteilt werden. Mit einem Freistellungsauftrag bleiben bei Ehepaaren Erträge bis zu 1.602 Euro steuerfrei und bei Alleinstehenden Erträge bis zu 801 Euro. Die restlichen Erträge werden höchstens mit einem Steuersatz von 25 % belastet.
Um das Festgeld vor unerwarteten Ereignissen zu schützen, gibt es in Deutschland den Einlagensicherungsfonds. Dieser greift, wenn beispielsweise das Kreditinstitut Zahlungsschwierigkeiten hat. Anders ist es jedoch, wenn der Anleger sich dafür entscheidet, eine Festgeldanlage bei einer ausländischen Bank mit Sitz in Deutschland abzuschließen. Hierbei gibt es zwar höhere Zinsen von bis zu 5 %, dennoch greift hier nicht der deutsche Einlagensicherungsfonds. Vor dem Abschluss empfiehlt es sich deshalb, Erkundigungen über die Einlagensicherung des jeweiligen Landes einzuholen.

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